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26202 Sprüche gefunden

Der Liebe Beginn, nicht jedoch ihr Ende liegt in dem freien Ermessen der Seele.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Amor animi arbitrio sumitur, non ponitur.

Ein Liebender weiß zu wünschen, nicht weise zu sein.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Amans, quid cupiat, scit; quid sapiat, non videt

Liebe kann man nicht entreißen, aber sie kann vergehen.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Amor extorqueri non pote, elabi potest

Zu lieben ist der Vorteil der Jugend, doch das Vergehen des Alters.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Amare iuveni fructus est, crimen seni

Geliebt wird, was nützt.

Ovid, Briefe vom Schwarzen Meer (Epistulae ex Ponto), nach seiner Verbannung von 12 bis 17 n. Chr. 2, 3, 15 Originaltext: Nil, nisi quod prodest, carum est.

Die Zeit, nicht der Wille beendet die Liebe.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Amori finem tempus, non animus facit

Wenn du liebst, kannst du nicht denken, und wenn du denkst, nicht lieben.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Cum ames, non sapias, aut cum sapias, non ames

Selten muss sein, was du lange lieben willst.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Rarum esse oportet, quod diu carum velis

Die knabenhafte Dichterliebe ist unstreitig das Gefühl, das unsere Träume von der keuschen Wollust des Himmels am meisten verwirklicht.

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. VI: Marginalien. Übers. B. Bessmertny

Im Verborgenen beginnen die Augen die Liebe, der Liebesakt vollendet sie.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Oculi occulte amorem incipiunt, consuetudo perficit

Entfliehen kann man weder dem Tod noch der Liebe.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Nec mortem effugere quisquam nec amorem potest

Tausenderlei Gründe gibt es, warum immer ich liebe.

Ovid, Amores (Liebesgedichte), 49 Gedichte in drei Büchern, entstanden ab 16 v. Chr. 2,4. Übers. Internet Originaltext: Centum sunt causae, cur ego semper amem

Wen die wahre Liebe ergriffen hat, den wird sie festhalten.

Seneca, Thyestes. V. 551. Übers. Internet Originaltext: Quos amor verus tenuit, tenebit

Unzählig sind die Scherze der Venus.

Ovid, Ars amatoria, auch Ars amandi (Die Liebeskunst), entstanden zwischen 1 v. Chr. und 4 n. Chr. 3,787. Übers. Internet Originaltext: Mille ioci Veneris.

Ich hab' nicht Worte – ach! – zu sagen, Was Liebe uns an Glück verspricht.

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. VI: Gedichte. Aus: Tamerlane. Übers. K. Merling

Liebe mit Bedacht, aber urteile nicht nach der Liebe.

Pseudo-Seneca, De moribus. 48. Übers. Internet Originaltext: Ames iudicio, non amore iudices.

Ein argloses Ding ist die Liebe.

Ovid, Metamorphosen, entstanden um 1 oder 3 bis 8 n. Chr. 7,826. Übers. Internet Originaltext: Credula res amor est.

Kein Liebender bedenkt, was sich schickt.

Ovid, Heroides, auch Epistulae Heroidum (Heldinnen bzw. Briefe von Heldinnen), fiktive Liebesbriefe berühmter Frauen der Sage, die Briefe werden Ovid zugeschrieben, seine Autorschaft wird aber bezweifelt. 4,154. Übers. Internet Originaltext: Quid deceat, non videt ullus amans.

Wer nicht zu einem Faulpelz werden will, der liebe!

Ovid, Amores (Liebesgedichte), 49 Gedichte in drei Büchern, entstanden ab 16 v. Chr. 1,9. Übers. Internet Originaltext: Qui nolet fieri desidiosus, amet!

Unerlaubtes liebt man, was immer jedoch erlaubt ist, geht uns verloren.

(Pseudo-)Seneca, Herkules auf dem Oeta (Hercules Oetaeus), vermutlich nicht von Seneca. V. 357. Übers. Internet Originaltext: Illicta amantur, excidit quidquid licet.

Weibliches Urteil Männer richten nach Gründen, des Weibes Urteil ist seine Liebe; wo es nicht liebt, hat schon gerichtet das Weib.

Schiller, F., Gedichte. 1789-1805