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26202 Sprüche gefunden
Wir bauen hier so feste, und sind doch hier nur Gäste, doch wo wir sollen ewig sein bauen wir so wenig ein.
Jedes Sein, auch wenn es verderbt ist, ist gut, insofern es ein Sein ist; es ist schlecht, insofern es verderbt ist.
Es ist nicht möglich, lustvoll zu leben, ohne daß man vernunftgemäß, schön und gerecht lebt, noch vernunftgemäß, schön und gerecht ohne lustvoll zu leben. Wer dies nicht besitzt, der kann nicht lustvoll leben.
Einmal möchte ich jenen Sadisten treffen, der den Zustand, den wir Leben nennen, erfand, um ihm an meinem Beispiel zu zeigen, was er uns antat. Ich würde mich an ihm rächen...
Das Leben ist simpel: Wir werden geboren, rennen hin und her und eines Tages sind wir tot.
Man muß das Leben nicht schaler machen als es ist, und die Augen nicht wegwenden, um diese Binde nicht zu sehen, wo einmal eine Stirn mit ihr umwunden ist.
Wer sein Dasein nur als eine Herausforderung betrachtet der lebt nicht, sondern der arbeitet.
Nicht unnütz oder wertlos bin ich ins Dasein gestellt, sondern als Glied einer langen Kette, Brücke zwischen Menschen und Generationen.
Shakespeare sagt: To be or not to be Sartre sagt: To be is to do Camus sagt: To do is to be Sinatra singt: Do be do be do
Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet; sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.
Die Dinge des Lebens sind gerade deshalb so wertvoll, weil ihnen nur eine begrenzte Zeitspanne zubemessen ist.
Wie ein reifer Apfel häng ich an des Dienstes Apfelbaum; daß ich noch am Baume hänge, glaube ich oft selber kaum. Fröste kommen, Stürme rütteln, und ich seh, wie mancher fällt. Ich allein, ich bleibe hängen, weiß der Teufel, was mich hält.
Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie.
Wie schön, wie schön, ist dieses kurze Leben, Wenn es eröffnet alle seine Quellen! Die Tage gleichen klaren Silberwellen, Die sich mit Macht zu überholen streben.
Der Ernst und selbst der größte des Lebens ist etwas sehr Edles und Großes, aber er muß nicht störend in das Wirken im Leben eingreifen. Er bekommt sonst etwas Bitteres, das Leben selbst Verleidendes.
Denn in den Räumen dieser Wunderwelt ist eben Nur ein Traum das ganze Leben; Und der Mensch, das seh ich nun Träumt sein ganzes Sein und Tun, Bis zuletzt die Träum' entschweben.