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Wir leben in dieser Welt, solange wir sie lieben.
Still! Tiefstiller dunkler Schlaf sinkt über meinen Tag, daß ich nichts hoffen mehr, nichts fürchten mag! Das ganze Leben ... ich entsinne mich kaum, war es froh, war es traurig?! Alles wird Traum ... Es ist eine Wiege, von heimlicher Hand leise geschaukelt an Grabesrand! Still! ... Still!
Das ist die große Gerechtigkeit der Schöpfung, daß jeder sich die Bedingungen seines zukünftigen Seins selbst schafft.
Lass dein Leben schön sein wie Sommerblumen und deinen Tod leuchtend wie Herbstlaub.
Das, was ihr Leben nennt, ist nichts anderes als ein Spiegelbild des Lebens. Nur die Götter sind unsterblich, sogar wenn sie sterben. Denn die Götter altern nicht. Man sagt, Aphrodite und Artemis starben. Aber wer kann beweisen, daß, um zu sterben, sie erst alt werden mußten. Habt ihr jemals ein Bildnis der Aphodite gesehen, welches aussah wie eure Großmutter? Sogar die neuen Maler malen sie unverändert wie die alten. Ich bin sicher, daß die Götter nicht sterben. Sie verschwinden einfach aus unserem Bewußtsein, um wiederzukommen, wer weiß wann, wie die Kometen.
Wir sollten diese kleine Lebensspanne in rechter Weise nutzen, denn der Zweck des menschlichen Lebens ist es, sich selbst als Seele zu erkennen und Gott zu finden.
Warum bin ich verdammt, die Harmonie eines Kharakters zu kennen, und jeden Miston zu fühlen, wenn mein Leben ein Gemisch von Tönen ist, die am Marke der Gebeine krazen? Verflucht sey der Adlerblick in sein Innres, wo man immer etwas sieht, was man lieber nicht gesehn hätte!
Das Leben des Menschen ist, wie jeder Strom, bei seinem Urprunge am höchsten. Es fließt nur fort, indem es fällt – in das Meer müssen wir alle.
Ach, wieviel Ballast in unserem Lebensschiff! Soviel, dass wir Gefahr laufen, unsere wertvolle Ladung in den Grund zu ziehen!
Mit dem ›Du‹ im Herzen darf man schweigen, Um so tiefer dann sein Innres zeigen, Wenn die Stunde kommt, da ganz allein Leben sich dem Leben drängt zu weihn… Und es ist ein still beständig Wissen, Und es ist ein ruhiges Vertrauen: Unser Freundeskranz wird unzerrissen Schweben in Maienlüften wie in rauhen Sturmesnächten schlimmeren Geschicks… Nein, es ist kein Rausch des Augenblicks, Wie ihn rasches Jugendblut verdampft, Keine Traumsaat, die der Tag zerstampft – Wir belauschen unser altes Spiel Und gedenken und besinnen viel…
Nun kommt es aber in der Praxis des Lebens weit mehr darauf an, daß das Ganzegleichförmigmenschlich gut, als daß das Einzelnezufälliggöttlich sei.
Das Leben kann sich nicht ausdehnen, vervielfältigen, bereichern, ohne sich zu ordnen.
Leben ist weder ein Traum, noch Traum ein Leben; denn Traum und Leben, und Leben und Traum sind nur die Pole des Seins.
Das All ist das höchste, kühnste Wort der Sprache und der seltenste Gedanke: denn die Meisten schauen im Universum nur den Marktplatz ihres engen Lebens an, in der Geschichte der Ewigkeit nur ihre eigene Stadtgeschichte.
Umsonst fürchten wir die Träume; der schrecklichste Traum ist nichts, verglichen mit dem Leben.
Den schlimmsten Einwand ich verbarg ihn euch – das Leben wird langweilig: Werft es weg, damit es euch wieder schmackhaft wird!
Man sollte das Leben in seiner ganzen Fülle und Schönheit schlürfen, ohne sich die Einzelheiten vor Augen zu stellen. Einzelheiten sind immer gemein.
Am bittersten denken die vom Leben, die sich an seiner Süße den Magen verdorben haben.
Das Leben ist ein ewiger April.