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26202 Sprüche gefunden

Die Cafés sind gute Erfindungen, günstig für die Freundschaft: Jemand einladen heißt, ihm seine Zuneigung beweisen.

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Gemeinschaftliche Gefahren endlich erwecken gemeinschaftlichen Mut: sie knüpfen also das dritte und edelste Band der Männer, die Freundschaft.

Herder, Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit, 4 Bde., 1784-91. Zweiter Teil. 8. Buch. IV. Die Empfindungen und Triebe der Menschen

Meine Freunde teile ich in Hoffer und Verzweifler.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Kanzler Friedrich von Müller, 6. Juni 1824

Das Glück des Lebens ist Verborgenheit, und die vertrauliche, zärtliche Freundschaft edler Menschen; der Lohn der Tugend ist die Zufriedenheit, die Glückseligkeit der Menschen.

Lafontaine, Aphorismen und Maximen aus dem Gebiete der Liebe, Freundschaft und praktischen Lebensweisheit, 1802

Nur das mag wie mit festem Erz In Freundschaft zwei Genossen binden, Wenn Geist und Geist sich, Herz und Herz In einem höhern Dritten finden.

Geibel, E., Gedichte. Gedichte und Gedenkblätter. Sprüche, 4.

Es gibt mehr Beispiele von maßloser Liebe als von vollkommener Freundschaft.

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Beim Freunde sieht man nur die Fehler, die ihm nachteilig werden können, bei der Geliebten nur die Fehler, unter denen man selber zu leiden hat.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688

Freunde Was sind ietzt gute Freunde? Sie sind vermumte Feinde; Wann von mir weicht mein Glücke, So blöst sich ihre Tücke.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

Niemand ist uns ein näherer Freund, als wir uns selber sind.

Dante, Das Gastmahl (Il Convivio), 1303-1306, dt. 1845

Freunde besitzt du, solange du ihnen kannst Nutzen erweisen.

Petronius, Satyricon

Wahre Freundschaftsknoten lassen sich von beiden Seiten lösen.

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Feste können Freunde schaffen, aber kein Fest ist ohne Ende.

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Wenn endlich der Tugendhafte wie zu sich selbst ebenso auch zum Freund sich verhält, der ja sein anderes Ich ist, – nun denn, so wird, wie das eigene Dasein von jedem begehrt wird, ebenso oder ähnlich das Dasein des Freundes von ihm begehrt.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1170b (IX, 9.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Die guten Freunde sind da, um uns zu sagen, was unsere Feinde von uns denken.

Ebner-Eschenbach, Unveröffentlichte Aphorismen aus dem Nachlass der Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach (in: Der Wächter 28/29), 1946/47

Wer an Freundschaft glaubt, muß notwendig auch an Tugend, an ein Vermögen der Göttlichkeit im Menschen glauben. Wer an ein solches Vermögen, oder an Tugend nicht glaubt, kann auch unmöglich an wahre, eigentliche Freundschaft glauben; denn beide gründen sich auf ein und dieselbe Anlage zu uneigennütziger, freier, unmittelbarer und darum unveränderlicher Liebe.

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Es ist ein Beweis geringer Freundschaft, wenn man deren Erkalten bei unseren Freunden nicht bemerkt.

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Man öffnet sein Herz nicht einem anderen, weil er gelehrt ist, sondern weil wir ihn gern haben.

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Die Freundschaft der Schelme ist wie ein Strich im Wasser und ein halbvoller Krug: auch auf dem Haupte getragen, macht Schelmenstreiche der Schelm.

Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65

In der Welt gibt es drei Arten von Freunden: solche, die euch lieben, solche, die sich um euch kümmern und solche, die euch hassen.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Die Abschiede der Freundschaft haben zwar etwas von dem schwermütigen, aber nichts von dem ängstlichen Abschiede der Liebe.

Bulwer-Lytton, Ernest Maltravers, 1837

Der Allerweltsfreund, glaubt es, ist keines Menschen Freund.

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