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26202 Sprüche gefunden
Ich hab' einmal einen Freund g'habt, und seitdem hab' ich gar keine Abscheu mehr vor die Feind'!
Im Glück ist’s gar leicht einen Freund zu finden, im Unglück gar schwer.
O wer einen Freund auf Erden hat, der halt ihn doch fest, denn die Welt ist so arm für ein fühlendes Herz!
Freunde sind schneller vergessen als Feinde.
Freundschaft und Liebe sind nur des Sterblichen Eigentum; er teilt es nicht mit dem Tier und dem Engel. Kinder aus der Vermählung der irdischen und göttlichen Natur in uns, machen sie den Preis des Menschentums.
Das schönste Freundschaftsverhältnis: wenn jeder von beiden es sich zur Ehre rechnet, der Freund des andern zu sein.
Kennst du die Eiche, die kein Wetter bricht? Kennst du die Palme in der Wüste nicht? Kennst du der Mythe zartes Immergrün? Kennst du auch wohl den treuen Rosmarin? Sieh, Eiche, Palme, Myrt' und Totenkrone, das ist der treue Freund dem Erdensohne.
Die unerfahrnen Freunde sind gefährlich. Klugheit ist besser, selbst in einem Feind.
Freunde in der Not Gehen 25 auf ein Lot. – Soll's aber ein harter Stand sein, So gehen 50 auf ein Quentlein.
Im Mißgeschick erkennt man Freundestreuen. Die Leuten sagen's, doch ich hab' erfahren: die sich neidlos mit uns freuen, nicht die uns trösten kommen, sind die wahren.
Den Gehalt einer Freundschaft bringt wahrhaftig die Abwesenheit an den Tag. Ein abwesender Freund läßt immer einen Teil unseres Inneren verwaist. Gewisse Gespräche werden dann nicht geführt, gewisse Komplexe bleiben im Dunkeln, gewisse Auswege werden nicht gesehen, gewisse Tröstungen nicht empfangen, etwas – und etwas Unersetzliches – wird nicht gelebt.
Aber sagt mir, ihr Männer, wer von euch ist denn fähig der Freundschaft? Oh über eure Armut, ihr Männer, und euren Geiz der Seele!
Eine Bekanntschaft, eingeleitet durch ein Kompliment, wird sicher in Freundschaft münden.
An das Trinkglas eines verstorbenen Freundes Du herrlich Glas, nun stehst du leer, Glas, das er oft mit Lust gehoben; Die Spinne hat rings um dich her Indes den düstern Flor gewoben. Jetzt sollst du mir gefüllet sein Mondhell mit Gold der deutschen Reben! In deiner Tiefe heil'gen Schein Schau ich hinab mit frommem Beben. Was ich erschau' in deinem Grund Ist nicht Gewöhnlichen zu nennen. Doch wird mir klar zu dieser Stund', Wie nichts den Freund vom Freund kann trennen. Auf diesen Glauben, Glas so hold! Trink' ich dich aus mit hohem Mute. Klar spiegelt sich der Sterne Gold, Pokal, in deinem teuren Blute! Still geht der Mond das Tal entlang, Ernst tönt die mitternächt'ge Stunde. Leer steht das Glas, Der heil'ge Klang Tönt nach in dem kristallnen Grunde.
Ruhen wir aus im Herzen jener, die wir lieben, gleichwie jene, die wir gern haben, in unserem Herzen ruhen sollen.