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26202 Sprüche gefunden
Der Mensch hat nichts so eigen, So wohl steht nichts ihm an, Als daß er Treu erzeigen Und Freundschaft halten kann, Wann er mit seinesgleichen Soll treten in ein Band: Verspricht, sich nicht zu weichen Mit Herzen, Mund und Hand.
Was wir gewöhnlich Freunde und Freundschaft nennen, ist weiter nichts als eine durch Zufall zustande gekommene nähere Bekanntschaft, an die man sich gewöhnt hat und durch die ein gewisser geistiger Austausch erleichtert wird.
Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen.
Es ist ganz gewiß, daß man viele Freunde hat, wenn man keines Menschen bedarf.
Bei entgegengesetzten sittlichen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen.
Freundschaft ist partiale Ehe und Liebe ist Freundschaft von allen Seiten und nach allen Richtungen, universelle Freundschaft.
Es ist sicher, daß der Charakter der Liebe und Freundschaft ganz verschieden ist: Letztere hat noch niemals einen Mann ins Irrenhaus gebracht.
Es ist leichter, Freunde zu besuchen, als mit ihnen zu leben.
Gewannst du den Freund, dem du wohl vertraust, So besuch ihn nicht selten; Denn Strauchwerk grünt und hohes Gras Auf dem Weg, den niemand wandelt.
Man berührt nur die Werte der Oberfläche in der Gesellschaft, die der Tiefe in der wahren Freundschaft.
Ein Freund ist jemand, der deinen kaputten Zaun übersieht, aber die Blumen deines Gartens bewundert.
Weil Freundschaft nicht mit der Wahrheit zu vereinbaren ist, ist nur der stumme Dialog mit unseren Feinden fruchtbar.
Was nützen uns oft die wärmsten Freunde? Sie lieben uns höchstenswie sich selbst– aberwielieben sie sich selbst!
Wenige taugen zu guten Freunden, und daß man sie nicht zu wählen versteht, macht ihre Zahl noch kleiner. Sie sich erhalten ist mehr, als sie zu erwerben wissen.
Freundschaft reift in langen Jahren, In Gefahren Gibt sie ihre sich'ren Proben; Aber loben soll man auch, die in Stunden Rasch empfunden, In beglückten Umgangstagen Angetragen. Während schöner Sommerwochen Ausgesprochen, Sich als gut für's ganze Leben Kundgegeben.
Einige Freunde führt ihre Zudringlichkeit, die meisten der Zufall uns zu. Und doch wird man nach seinen Freunden beurteilt: denn nie war Übereinstimmung zwischen dem Weisen und den Unwissenden.
Gewiß! die edle und reine Freundschaft kann sich auch abwesend recht viel seyn, und zu fühlen, daß auch entfernt an einen gedacht wird, erweitert und verdoppelt das eigne Daseyn.
Ein anderer meinte, es sei schön, Gutes zu tun an seinen Freunden, und Böses an seinen Feinden. Aber noch ein anderer erwiderte: das sei schön, an den Freunden Gutes zu tun, und die Feinde zu Freunden zu machen.