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Humor und Gemeinheit liegen zuweilen dicht beisammen. Intelligenz hilft, zu unterscheiden.
Meine Wahl Ich liebe mir den heitern Mann Am meisten unter meinen Gästen! Wer sich nicht selbst zum besten haben kann, Der ist gewiß nicht von den Besten.
Ich lese jetzt fast nur Sachen von Jean Paul, und zu größter Erbauung, auch wohl Aufbauung, daß dieser hochherrliche Geist mir so lange fern und fremd bleiben konnte, würd' ich nicht begreifen, wenn ich nicht wüßte, daß der Genuß des Humors die höchste geistige Freiheit voraus setzt, die mir noch fehlen mochte.
Humor ist der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt.
Der Humor trägt nicht sein Gesetz und seine Erklärung in sich, sondern er ist eben nichts, als eine Übergangsstufe aus der Poesie in die Prosa, aus der Kunst in die Philosophie.
Fäule, Feuchtigkeit oder feiner Humor Bringen immer wieder Leben hervor.
Es gibt so viele Humoristen unter allen Ständen und Berufen und so wenige unter den Humoristen!
Ein humoristischer Mensch hat immer Geist, ein geistvoller nicht immer Humor.
Wo Phantasie und Urteilskraft sich berühren, entsteht Witz; wo sich Vernunft und Willkür paaren, Humor.
Mit Geld sei ein Hauser, Mit Zeit ein Knauser, Mit Lieb' ein Spender, Mit Humor ein Verschwender!
Den Grabstein des amerikanischen Komikers W. C. Fields, der schon immer ein Freund des schwarzen Humors war, ziert die schlichte Inschrift: "Eigentlich wäre ich lieber in Philadelphia."
Der Humor läßt seinen Besitzer Dinge sehen, die der andere überhaupt nicht sieht. Und dadurch verschönt er das Leben in geradezu unbeschreiblicher Weise.
Ein Sinn für Humor, der hoch genug entwickelt ist, um einem Menschen seine eigene Absurdität ebenso vor Augen zu führen wie die anderen Leute, wird ihn vor fast allen Sünden bewahren, ausgenommen denen, die es wert sind, begangen zu werden.
Ich habe zu meinen zahlreichen unglücklichen Lieben noch eine neue hinzubekommen – den Schnee! Er erfüllt mich mit Enthusiasmus, mit Melancholie. Ich will ihn zu nichts Praktischem benützen, wie Schneegleiten, Rodeln, Bobfahren; ich will ihn betrachten, betrachten, betrachten, ihn mit meinen Augen stundenlang in meine Seele hineintrinken, mich durch ihn und vermittelst seiner aus der dummen, realen Welt hinwegflüchten in das so genannte "weiße und enttäuschungslose Zauberreich"! Jeder Baum, jeder Strauch wird durch ihn zu einer selbstständigen Persönlichkeit, während im Sommer ein allgemeines Grün entsteht, das die Persönlichkeit der Bäume und Sträucher verwischt. Ich liebe den Schnee auf den Spitzen der hölzernen Gartenzäune, auf den eisernen Straßengeländern, auf den Rauchfangen, kurz überall da am meisten, wo er für die Menschen unbrauchbar und gleichgültig ist. Ich liebe ihn, wenn die Bäume ihn abschütteln wie eine unerträglich gewordene Last, ich liebe ihn, wenn der graue Sturm ihn nur ins Gesicht nadelt und staubt und spritzt. Ich liebe ihn, wenn er in sonnigen Waldlachen zerrinnt, ich liebe ihn, wenn er pulverig wird vor Kälte wie Streuzucker. Er befriedigt mich nicht, ich will ihn nicht benützen zu Zwecken der süßen Ermüdung und Erlösung, ich will nicht kreischen und jauchzen durch ihn, ich will ihn anstarren in ewiger Liebe, in Melancholie und Begeisterung.
Alles lächelt, wo der Humor hinblickt; in allem ist Poesie, wenn nur der richtige Strahl darauf fällt.
Das ist Humor: durch die Dinge durchsehen, wie wenn sie aus Glas wären.