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26202 Sprüche gefunden

Was der Mensch mit großer Arbeit erstreiten muß, das wird ihm eine Herzensfreude.

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Die Arbeit als solche macht Vergnügen.

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 1,108. Originaltext: Iuvat ipse labor.

Mein Vater lehrte mich zu arbeiten, aber er hat mich nicht gelehrt, es gern zu tun.

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Man kann nicht dem Arbeitnehmer helfen, indem man den Arbeitgeber beseitigt.

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Durch Arbeit macht sich der Mensch frei; durch Arbeit wird er Herr der Natur; durch Arbeit zeigt er, daß er mehr ist als Natur.

Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Übersetzt von Wolfgang Pfleiderer und Christoph Schrempf, 1922

Ja, mein Freund, Tätigkeit verlangt ein Opfer, ein Opfer verlangt Liebe, und so muß sich die Tätigkeit auf wahre innige Menschenliebe gründen, sie müßte denn eigennützig sein, und nur für sich selbst schaffen wollen.

Kleist, Aufsatz, den sichern Weg des Glücks zu finden und ungestört – auch unter den größten Drangsalen des Lebens – ihn zu genießen!, 1799

Man ist nur gar zu sehr geneigt zu glauben, wenn man etwas Talent besitzt, arbeiten müßte einem leicht werden. Greife dich immer an, Mensch, wenn du etwas Großes tun willst.

Lichtenberg, Sudelbuch D, 1773-1775. [D 46]

Müßiggang ist aller Laster Anfang. – Unnütze Arbeit des Verstandes Untergang.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843

Das Genie beginnt die großen Werke, die Arbeit vollendet sie.

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Die kleinste Arbeit schaffe, als sei sie dein Meisterstück, rasch und gut, ehre den Meister und die Meisterin, meide Spiel und Liebeshändel, sorge, daß, wo du gewesen, du wieder hindarfst, daß nie Flüche dich verfolgen, der Segen frommer Menschen dein Geleite ist!

Gotthelf, Jacobs, des Handwerksgesellen, Wanderungen durch die Schweiz, 1846/47. 1. Kapitel: Jakobs Herkunft und Lehrjahre

Lasset uns, meine Brüder, mit mutigem, fröhlichen Herzen auch mitten unter der Wolke arbeiten: denn wir arbeiten zu einer großen Zukunft. Und lasset uns unser Ziel so rein, so hell, so schlackenfrei annehmen, als wir's können: denn wir laufen in Irrlicht und Dämmerung und Nebel.

Herder, Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit. Beitrag zu vielen Beiträgen des Jahrhunderts, 1774 (anonym). Dritter Abschnitt. Zusätze

Eure Gebete für eine gute Ernte seien kurz - doch hacken und jäten sollt ihr lang.

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Besser als die Unwissenden sind diejenigen, die Bücher lesen; besser als diese – diejenigen, die das Gelesene behalten; besser als diese – diejenigen, die das Gelesene verstehen; besser als diese – diejenigen, die an's Werk gehen.

Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65

Mit fremden Ochsen ist gut pflügen.

Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 5 Bde., 1867-80

Die Arbeit für viele bringt den Toren um.

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Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig.

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Alle Tätigkeit, die nicht von den Göttern ausgeht, ist des Menschen unwürdig. Es ist also gut, sich in Vorrat zu setzen.

Schlegel, Über die Philosophie. An Dorothea, 1799

Der Mensch ist nicht arm, wenn er nichts besitzt, sondern wenn er nicht arbeiten mag.

Braunschweig (Hg.), Goldene Garben. Ein Brevier für Frauen und Jungfrauen, hg. von M. von Braunschweig, 1907

Wer sich allzu oft bückt, fängt an, krumm zu gehen und zu denken.

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Heimisch in der Welt wird man nur durch Arbeit. Wer nicht arbeitet, ist heimatlos.

Auerbach, Das Landhaus am Rhein. Roman, 5 Bde., 1869

Bei genauem Hinsehen zeigt sich, daß Arbeit weit weniger geisttötend ist als Amüsement.

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