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Arbeit ohne Vorteil wird sauer.
Wenn Arbeit dem Menschen nicht mehr Zeit lässt, zu sich selbst zu kommen, verarmt sie ihn und seine Kultur.
In der Sonne ist man gerne müßig; die Arbeit aber tut man besser im Schatten.
Willst du schnell arbeiten, arbeite langsam.
Zwar arbeitet auch, wer ohne bedachte Unterscheidung arbeitet, aber er bewirkt nichts, und gleichsam als würde er Luft schlagen, vergeudet er seine Kräfte.
Der Genießer in Arbeit ist eine gefährliche Spezies unter den Arbeitenden. Sein Leben ist nicht reinlich geordnet in Genießen und Schaffen, es ist ein Durcheinanderfließen von einem ins andere.
Nicht allen ist zu schaffen vergönnt. Wirken aber kann jeder.
Mir wird wohlwollend nachgesagt, ich sei einer der härtesten Arbeiter, und vielleicht bin ich das, wenn Denken gleichbedeutend mit Arbeit ist, denn ihm habe ich fast alle meine wachen Stunden gewidmet. Aber wenn Arbeit angesehen wird als bestimmte Leistung in einer bestimmten Zeit nach einer festen Regel, bin ich wahrscheinlich einer der übelsten Müßiggänger.
So ist alle Arbeit in der Welt auf das weiseste verteilt: Der eine hält edle Reden, und der andre handelt danach.
Ich möchte lieber ein einziges, kleines, vollendetes Bild gemalt, als alle Bilder der Welt gesehen haben.
Die Arbeit ist die entthronte Königin der Welt.
Das ist die größte Schwierigkeit unserer neuen Großbetriebszeit, dass die meisten Menschen nicht mehr wissen, was sie arbeiten und wofür sie arbeiten.
Nicht eher werden wir wirklich weiter kommen im sozialen Frieden, als bis die Masse wieder Freude an der Berufsarbeit erhält.
Die Arbeit schenkt uns die schönsten Stunden, aber sie betrügt uns auch oft um unser − Leben.
Wem die Arbeit Andacht ist, der kann sich das Beten ersparen.
Ist die Biene stolz darauf, dass sie Honig bereitet? Sicher nicht.
Man soll gar nicht glauben, wie sehr Arbeit die Menschen – exklusiv macht.
Was die Arbeit genussreich macht, ist, dass sie die Betätigung jenes Kraftgefühls ist, das wir Leben nennen.
Jeder muss seine Haut zu Markte tragen.
Man wird eher bucklig als reich durch die Arbeit.
Arbeit, die ewige Last, ohne die alle übrigen Lasten unerträglich würden.