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26202 Sprüche gefunden
Solang wir jung sind, arbeiten wir wie die Sklaven, um uns etwas zu schaffen, von dem wir bequem leben können, wenn wir alt geworden sind; und wenn wir alt sind, merken wir, daß es zu spät ist, so zu leben.
Niemand darf gezwungen werden, für einen anderen zu arbeiten; Arbeit soll aus freiem Willen getan werden.
Das sicherste Mittel, sich aufdringlicher Gedanken zu erwehren, ist die Arbeit.
Ideale Es hängt die schönste Frucht am Baum Und winkt dir lächelnd zu; Du strebst empor, doch ach, der Baum Wächst schneller stets als du. Und dennoch strebst du immerfort, Bis einst du müd und matt; Dann fällt auf deinen Ruheort Vielleicht ein welkes Blatt.
Besitzlos, ohne Hoffnung auf die Zukunft, steht der Arbeiter seinem Herrn gegenüber.
Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon. Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen.
Nur für sich selbst arbeiten zu müssen, das ist keine Freude.
Den Umfang einer Wolke mißt Kein Mensch. Weil sie nicht rastet, Noch ihre Freiheit je vergißt. – Ich glaube: Keine Wolke ist Mit Arbeit überlastet.
Besser als mit Arbeit und Liebe kann überhaupt ein Leben nicht gefüllt sein.
7. Arbeit Vorwärts wandeln, wiederkehren, Und das Rohe neu gestalten, Ordnung in Verwirrung schalten, Wird auf Erden immer währen. Was gewesen, kommt auch wieder, Zukunft ist dereinst vergangen, Sterben muß jedwed' Verlangen, Und die Erde zieht uns nieder. Menschen, Element, Naturen Stehn zum Kampfe stets gerüstet, Alles schreckt und lockt; uns lüstet Wandeln auf der Erde Spuren. Jeder weiß, wie es gewesen, Wenn er Gegenwart beachtet; Wer sich selber recht betrachtet, Kann die ganze Erde lesen. Wie der Streit sich selbst versöhnet, Friede wird aus Krieg erzeuget, Wie der Regen hebt und beuget, So die Erde wird verschönet. Alle Mühe rennt zum Ziele, Zum Genusse wird das Streben: Also zieht Arbeit und Leben In der Erde wild Gewühle.
Wir alle können jede Menge Arbeit erledigen – vorausgesetzt, es ist nicht die Arbeit, die wir gerade tun sollen.
Denn die Arbeit ist die einzige Waffe des gesitteten Menschen in seinem „Kampfe ums Dasein“.
Für jede rein gleichförmig sich wiederholende Bewegung, welche keine geistige Thätigkeit erfordert, wird mit der Zeit eine Maschine erfunden; dem Menschen bleibt mehr und mehr die rein geistige leitende und künstlerische Thätigkeit.
Fabrikstraße Tags Nichts als Mauern. Ohne Gras und Glas zieht die Straße den gescheckten Gurt der Fassaden. Keine Bahnspur surrt. Immer glänzt das Pflaster wassernaß. Streift ein Mensch dich, trifft sein Blick dich kalt bis ins Mark; die harten Schritte haun Feuer aus dem turmhoch steilen Zaun, noch sein kurzes Atmen wolkt geballt. Keine Zuchthauszelle klemmt so in Eis das Denken wie dies Gehn zwischen Mauern, die nur sich besehn. Trägst du Purpur oder Büßerhemd –: immer drückt mit riesigem Gewicht Gottes Bannfluch:uhrenlose Schicht.
Die Arbeit schützt uns vor drei Hauptübeln, vorLangerweile,LasterundMangel.
Das beständige Streben dessen, was wir Gesellschaft nennen, bestand darin, durch Betrug oder Beredung, durch Schrecken oder Zwang, den produktiven Arbeiter zu bewegen, die Arbeit zu verrichten für den möglichst kleinen Teil des Produkts seiner eignen Arbeit.
Sobald die Produktionskraft der menschlichen Arbeit sich bis auf diesen Höhegrad entwickelt hat, verschwindet jeder Vorwand für den Bestand einer herrschenden Klasse.
Man muß die Arbeit lieben: ohne diese Liebe läßt sich nichts anfangen.
Ein jeder muß doch von seinem Handwercke leben, es sey so klein, als es immer wolle.
Die Arbeit war nicht immer eine Ware. Die Arbeit war nicht immer Lohnarbeit, d.h. freie Arbeit. Der Sklave verkauft seine Arbeit nicht an den Sklavenbesitzer [...]. Er selbst ist eine Ware, aber die Arbeit ist nicht seine Ware. [...] Der freie Arbeiter dagegen verkauft sich selbst, und zwar stückweis. Er versteigert 8, 10, 12, 15 Stunden seines Lebens, einen Tag wie den andern, an den Meistbietenden, an den Besitzer der Rohstoffe, der Arbeitsinstrumente und Lebensmittel, d.h. an den Kapitalisten.