Alle Sprüche
Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.
26202 Sprüche gefunden
Wer viele Fähige und Tüchtige gebraucht, der schafft große Werke und Ruhm auf Erden. Und man lobt dafür nicht die, die es getan, sondern man lobt ihren Herrn. Denn der Herr wußte sie zu gebrauchen.
Das Schaffen hat nur Wert, nicht das Geschaffne; Was wird, das lebt; Gewordenes ist tot.
Im Allgemeinen wird die Arbeit mehr geschätzt als der Arbeiter – und die Ausbeutung mehr verachtet als der Ausbeuter.
›Man sollte‹ protestieren! ›Man sollte‹ verlangen! ›Man sollte‹ dies – und ›man sollte‹ das! ›Man sollte‹ ganz von vorn anfangen! – Liebe Herrn, wie wär der Spaß, Ich versteh ja nichts von den Sachen, Aber – wie wär's mit selber machen?
Persönlich ist doch zugleich jedes große, jedes lebendige Menschenwerk; die Einzelkraft erst kann es vollbringen, das Wesen, das in sich selber ruht und sich betätigen muß, der Wille, der sich selber und seinem Werke vertraut.
Der Arbeitende muß sich [...] dazu erziehen, bei allem, was er tut, unmittelbar den Sinn der Sache im Auge zu haben.
Arbeitsamkeit verriegelt Die Tür dem Laster, das dem Müßigen Zur Seite schleicht und hinter ihm das Unglück.
Trage frisch des Lebens Bürde, Arbeit heißt des Mannes Würde, Kurzer Bach fließt Erdenleid, Langer Strom die Ewigkeit.
Arbeit, Achtung vor eigenen Kräften ist eine unbedingte Lebensbedingung.
Zunehmend finde ich etwas Ergreifendes und fast traurig Stimmendes in diesen armen, unbeachteten Arbeitern – den rangmäßig Niedrigsten sozusagen, den Verachtetsten.
Im Hafen erblickst du kein Segel, Keines Menschen Fußtritt am Strand; Viel tausend reinliche Vögel Hüten das einsame Land. [...] Gott segn' euch, ihr trefflichen Vögel An der fernen Guanoküst', Trotz meinem Landsmann, dem Hegel, Schafft ihr den gediegensten Mist!
Familiengemälde An allem Ort und Ende, Soll der gesegnet sein, Den Arbeit seiner Hände, Ernähret still und fein, Gott will ihm dazu geben, Ein Ehfrau tugendreich, Die einr fruchtbaren Weinreben Sich soll verhalten gleich. Recht wie junge Oehlzweige Wachsen und grünen frisch, So sollen in der Reihe, Die Kindlein um den Tisch, Gar fein und höflich stehen, In Zucht und guter Sitt, Der Vater soll sie sehen, Im dritt und vierten Glied.
"Halb nichts! Alles ganz!" sei immer Regel des Tuns dir.
Wenn sich der Glanz erneuern Der ganzen Treppe soll, fang' oben an zu scheuern!
Arbeit ist dreyerley: Lehr, Wehr und mehr Arbeit.
Arbeiten können gibt Selbstvertrauen, verleihet das wohltuende Gefühl der Unabhängigkeit, beschützt die Liebe zum Recht. Aussicht, auf mancherlei Art den Unterhalt erwerben [zu] können, erhebt über Unglück und Knechtschaft, die das größte von allen Übeln ist.
Im Grund, das Werk, das Einer treibt, Ist nichts, der Sinn nur gilt, in dem wir's treiben.
Hoffe wenig und wirke viel – das ist der kürzeste Weg zum Ziel.
Von Arbeit[en] belastet ist nur, wer nicht erkannt hat, daß in vieler Arbeit auch viel Vergnügen wohnt.
Verflucht, wer das Arbeiten aufgebracht, Der Teufel hol ihn! Was ich darunter leide! O Jesus, welcher Ekel, Wut und Qual! Blind wird man erst, dann lahm vor Müdigkeit.
Schilt mich nicht arbeitsscheu und träge, Weil ich zu Werke schwer mich rege; Dem Manne gleich ich ganz und gar, Der Tonnen Goldes schuldig war, Das Ganze konnt er ab nicht tragen, Was sollt' er sich um Groschen plagen!