Alle Sprüche
Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.
26202 Sprüche gefunden
Sooft die Sonne aufersteht, Erneuert sich mein Hoffen, Und bleibet, bis sie untergeht, Wie eine Blume offen.
Wenn die Hoffnung, irren Fußes, Manchem auch nicht ihres Grußes, Freundlichkeit des Aug' erquicket; Andre hat zu wilder Lust Sie entbrannt und schon gezücket Hält das Schicksal auf die Brust Dann den Dolch, den sich die Toren Rasend in den Busen bohren.
Man verliert vieles im Leben, Doch verliere nie die Hoffnung, Denn ohne Hoffnung verlierst du dein Leben.
Hoffnung Es reden und träumen die Menschen viel Von bessern künftigen Tagen, Nach einem glücklichen goldenen Ziel Sieht man sie rennen und jagen. Die Welt wird alt und wird wieder jung, Doch der Mensch hofft immer Verbesserung. Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein, Sie umflattert den fröhlichen Knaben, Den Jüngling locket ihr Zauberschein, Sie wird mit dem Greis nicht begraben, Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf, Noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf. Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn, Erzeugt im Gehirne des Toren, Im Herzen kündet es laut sich an: Zu was Besserm sind wir geboren! Und was die innere Stimme spricht, Das täuscht die hoffende Seele nicht.
O blicke, wenn den Sinn dir will die Welt verwirren, zum ew'gen Himmel auf, wo nie die Sterne irren.
Die Hoffnung ist die sittliche Dampfmaschine, Welche die Welt bewegt und in Tätigkeit setzt.
Mit seinen erfüllten Hoffnungen könnte man so leicht für sich ein Paradies, und für seine Mitmenschen eine Hölle bauen.
Hoffnung, schönste Blüte, Du lichter Himmelsschein, Wie duftest du, wie strahlest du Ins Menschenherz hinein! Wie bist du ihm ein tröstend, Ein heilig Himmelspfand! Wie schmückest, wie vergoldest Du ihm der Zukunft Land! –
Es ist eigentlich nie möglich, genau zu sagen, wann wir am Ende unserer Hoffnung sind.
Die Hoffnung wie die Furcht sind zwei leere Wesen.
Hoffnung, Hoffnung, immer grün! Wenn dem Armen alles fehlet, Alles weicht, ihn alles quälet, Du, o Hoffnung, labest ihn.
Wehe, wehe dem Mörder, wehe, Der sich gesät die tödliche Saat! Ein andres Antlitz, eh sie geschehen, Ein anderes zeigt die vollbrachte Tat.
Nur ein verzweifelter Spieler setzt alles auf einen einzigen Wurf.
Zwischen dem Elend und dem Glücke gähnt eine tiefe Kluft. Die Hoffnung schlägt darüber die Brücke, aber sie hängt in der Luft.
Man muss das Beste hoffen, das Schlimme kommt von selbst.
Sonnenblick und Hoffnung begleiten einander gerne.
Der Hoffnungsfreie schläft sanft, Hoffnungsfreiheit ist das höchste Glück [...].