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26202 Sprüche gefunden

Der Vogel ist froh in der Luft gemütet, wenn es da unten im Neste brütet.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich

Unter den Menschen sind es nur einzelne, die, ohne an sich zu denken, die reine Freude an dem haben, was Gott selbst im Kleinsten so schön geschaffen hat.

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Einfache Dankbarkeit, ohne eine Spur von Liebe, ist die einzige Gegengabe, die ein edles Gemüt für frühere Wohltaten erweisen kann.

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Die Menschen sind nie so dankbar auch gegen die kleinste Wohltat, als wenn sie von eben der Hand kommt, die alle Macht ihnen zu schaden hat, von der sie nur Stolz, Vernachlässigung, Härte erwarten.

Humboldt, W., Tagebücher. Tagebuch der Reise nach Paris und der Schweiz, 9. August 1789

Wenn einer einen blütenreichen Frühling und einen satten Herbst erlebt, so muß er sich doch eingestehen, daß es schön ist, Mensch zu sein.

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Wo ich aß und nicht trank, Da weiß ich keinen Dank.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Mir ist jede Stunde wohl gewesen, wo mir wohl sein konnte.

Schelling, C., Briefe. An Meyer, 12. August 1792

Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?

Altes Testament. Das Buch Hiob (Ijob) (#Hiob 2,10)

Klage nicht, daß dir im Leben Ward vereitelt manches Hoffen. Hat, was du gefürchtet eben, Doch auch meist dich nicht betroffen.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Vierzeilen

Die Dankbarkeit ist ein Laster, das man ertragen muß!

Goethe, J. W., Gespräche. Mit S. Varnhage von Ense u.a., 1837. In: Varnhagen von Ense, Karl August: Denkwürdigkeiten und vermischte Schriften. Bd. 1. Mannheim, 1837

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Morrison, G. H., Predigten

Im Dank verschlingt sich alles Sein.

Morgenstern, C., Gedichte. Wir fanden einen Pfad. Aus: Die Fußwaschung

Die Wohltat ist eine stattliche Pflanze, ihre seltenste Blüte ist Dankbarkeit.

Weiß (Hg.), Tausend und Ein Gedanke. Aphorismen für Geist und Herz, zusammengestellt von Heinrich Weiß, 6. Auflage 1904 (EA: 1880)

Wenn's Euch mit dem und jenem wirklich Ernst ist, und es Dir so recht durch Mark und Bein geht, so lasse Du's durchgehen, und danke Gott dafür, und sage niemanden davon.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Eine Korrespondenz zwischen mir und meinem Vetter, das Studium der schönen Wissenschaften betreffend. Antwort

In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer.

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Ich glaube fest, daß jede Blume sich an der Luft, die sie atmet, erfreut.

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Wer dankt, bekommt immer mehr zum Danken.

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Vor dem Baum, der Schatten wirft, soll man sich verneigen.

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Tausendfach wird dem gegeben, tausendfach das Glück erneut, wer sich jeden Tag im Leben dankbar seiner Gaben freut.

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Wer sich ganz dem Dank entzieht, der erniedrigt den beschenkten Freund, indem er sich erhebt.

Grillparzer, Die Ahnfrau, 1817. 1. Aufzug, Graf

Man darf wohl eine Bitte abweisen, aber nimmermehr darf man einen Dank abweisen (oder, was das Selbe ist, ihn kalt und konventionell annehmen).

Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881