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Gedanken sind verarbeitete Eindrücke.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Klage nimmermehr der Schranke, Die hienieden dir gesetzt − Frei erhebt sich der Gedanke, Blieb das Herz dir unverletzt!

Dix, Aus jungem Herzen, 1898. Aus dem Gedicht: Ermunterung

Ein fruchtbarer Gedanke ist wie Morgensonne auf der Höhe. Aus Nebeln tauchen langsam empor ein Berg, ein Gipfel, eine Matte, ein Tal, in der Ferne die Stadt, die Züge, das Werk der Menschen.

Schleich, Aus dem Nachlass, 1927 (EA: 1923)

Es gibt Gedanken, deren man Herr werden muss, sonst wird man ihr Sklave.

Internet

Unsere Gedanken werden nicht fertig geboren, sie reifen, wie alles auf Erden, und die besten am langsamsten.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Vor der Form war immer der Gedanke.

Marc, Die 100 Aphorismen: Das zweite Gesicht, 1915

Spiritisten haben ein leichtes Spiel. Sie sind beliebt, weil sie auch dort Gedanken lesen, wo gar keine sind.

Engel, Herr Adam und Frau Eva. Neue Folge, 1924

Ein Gedanke mag noch so oft ausgesprochen und gedruckt sein − es gibt immer noch Leute, die nichts von ihm vernommen haben.

Ernst, Frieden und Freude, 1920

Es ist mit dem Gedanken wie mit dem Hering: wo er sich zu häufig macht, wird er nicht geschätzt.

Ernst, Frieden und Freude, 1920

Einige Menschen suchen nach Gedanken, ohne zu denken.

Matthewman, Rips and Raps, 1903. Übers. Internet

Es gibt keine neuen Gedanken, nur neue Menschen, die die vergessenen wieder denken.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Unsere Gedanken entstehen durch so mannigfaltige uns unbekannte zweckmäßige Arbeit in der Tiefe unserer Seele, dass sie uns, wenn sie am Lichte sind, ebenso überraschen, wie das Ei den Vogel, der nicht wusste, was da in seinem Leib für das folgende Geschlecht vorbereitet, ausgebildet und in der schicklichsten Weise verpackt wurde.

Pauly, Aphorismen, 1905

Gedanken sind schneller als Worte, und doch eilen diese oft jenen voraus.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Jeder rechte Einfall ist ein Überfall.

Mohr, Einsichten. Eine Asphorismenfolge [!], 1936

Das ist ein armseliger Gedanke, dessen Tragweite wir gleich bei seiner Geburt überblicken.

Kunad, Aphorismen, 1901

Wer Gedanken sät, kann Taten ernten; wer Worte sät, wird Buchstaben ernten.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

An der Vollendung jedes Gedankens muss die Welt zerbrechen.

Leonhard, Aeonen des Fegefeuers. Aphorismen, 1917

Gedanken müssen wir in der Welt sammeln; aber erst die Einsamkeit gibt uns den Maßstab für ihren Gehalt und ihre Größe.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Der Gedanke wächst, indem er sich von seinen eigenen Worten nährt.

Tagore, Verirrte Vögel (Stray Birds), 1916; hier übersetzt von Helene Meyer-Franck. [169]

Sie haben im Vaterland eine große und wichtige Aufgabe, Sie müssen die Religion im Volke erhalten und kräftigen.

Wilhelm I., Reden. Zur protestantischen Geistlichkeit auf dem Bahnhof in Züllichau, am 23. August 1876

Religion: Alte; Poesie: Religion der Jugend.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Skizziertes. Zweifelhaftes. Unvollständiges