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26202 Sprüche gefunden

Wir opfern dem Glück meist mehr, als es uns schenkt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Es gibt für die Individuen, wie für politische Körperschaften, nur einen Augenblick des Glücks und der Macht; man muß ihn ergreifen, denn das Glück läßt einem nicht zweimal die Wahl im Laufe eines Lebens; und wer den Augenblick nicht benutzt hat, erhält in der Folge nur die traurige Weisung des Unglücks.

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Glück ist das Wohlgefühl, das sich einstellt, wenn man das Elend eines anderen betrachtet.

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Ein Glückwunsch ist die Artigkeit der Mißgunst.

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Das Glück ist nicht außer uns und nicht in uns, sondern in Gott, und wenn wir ihn gefunden haben, ist es überall.

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Wir sind unfähig, die Wahrheit und das Glück nicht zu wünschen, und sind weder der Gewißheit noch des Glückes fähig.

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Erfasse das Glück des Lebens im Fluge: Es kommt nicht zurück.

Bodenstedt, Die Lieder des Mirza-Schaffy, 1851

Zwei Dinge sind schädlich für jeden, Der die Stufen des Glücks will ersteigen: Schweigen wenn Zeit ist zu reden, Und zu reden wenn Zeit ist zu schweigen.

Bodenstedt, Aus dem Nachlasse Mirza-Schaffys, 1874

Wer glücklich ist, der bringt das Glück Und nimmt es nicht im Leben! Es kommt von ihm und kehrt zurück Zu ihm, der es gegeben!

Bodenstedt, Die Lieder des Mirza-Schaffy, 1851. Glaube und Leben, 5.

Zweierlei laß dir gesagt sein, Willst du stets in Weisheit wandeln Und von Torheit nie geplagt sein: Laß das Glück nie deine Herrin, Nie das Unglück deine Magd sein!

Bodenstedt, Die Lieder des Mirza-Schaffy, 1851. Vermischte Gedichte und Sprüche

Ach! warum, ihr Götter, ist unendlich Alles, alles, endlich unser Glück nur!

Goethe, Pandora. Fragment, 1810. Epimeleia zu Pro- und Epimetheus

Das Volk versteht sich besser auf sein Glück, Kein Schein verführt sein sicheres Gefühl.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 3. Akt, 2. Szene, Berta

Es reift keine Seligkeit unter dem Monde.

Schiller, Die Räuber, 1781. 4. Akt, 2. Szene, Amalia

Unverdientes Glück gibt thörichten Gemütern Veranlassung zu schlechten Gesinnungen; weshalb es denn meistens weit schwerer scheint, ein Gut zu bewahren, als es in Besitz zu bekommen.

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Sie [die Glückseligkeit] wollen wir immer wegen ihrer selbst, nie wegen eines anderen.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1097b (I, 5.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Glück zu vertragen ist nicht jedermanns Sache.

Aristoteles, Politik. 1308b (V, 8.) Übersetzt von August Ferdinand Lindau (1843)

Schick' nicht ins Leben spähend deine Blicke, das Glück erwartend mit der Sehnsucht Pein. Bau dir zum Glück mit eig'ner Hand die Brücke. Beglücke du, so wirst du glücklich sein.

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Es gibt kein Glück im Wohlstand, durch Leiden wird Glück erkauft.

Dostojewski, Raskolnikows Tagebuch

Das Glück heilt uns von mehr Fehlern, als die Vernunft es vermag.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Wem das Glück nicht wohl will, der bricht das Bein auf ebener Erd.

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Glück ist die Abwesenheit von Schmerz.

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