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26202 Sprüche gefunden
Kein Mensch kann volle tausend Tage glücklich sein. Keine Blume vermag hundert Tage zu blühen.
Das Glück kann man nicht machen, man muß es annehmen wie es kommt, aber mit Verstand brauchen.
Über das Glück. Vier Dinge, Bruder, sind des Glückes Quelle, Wer sie besitzt, erklimmt die Ehrenstelle. Glanzreiche Herkunft ist ein Glückeszeichen, Der Nied’re kann nicht Thron und Kron’ erreichen. Ein andres ist ein Herz von Sünden rein, Ist rein dein Herz, so hast du nichts zu scheu’n. Beglückten ward ein klarer Geist gegeben, Der Schwachbegabte wird in Trübsal leben. Wer sicher wähnt zu sein vor Gottes Strafe, Ist gläubig nicht, nein, ein betörter Laffe. Fünf Tage sind uns hier geschenkt, nicht mehr, Ein Tor, wer nicht ans Künft’ge denkt vorher. Man soll die Welt und ihre Lust verlassen, Den Saum der Frommen selbstbewusst erfassen. Jag’ nicht der Lust nach, der verfänglichen, Sei Freund der Welt nicht, der vergänglichen. Sorg’ um die Welt wird dir nicht Lohn erwerben, Zumal du ja am Ende doch musst sterben. Wird aus dem Leib gefloh’n die Seele sein, Wird Staub in deiner Knochen Höhle sein. Kein Mittel hast du gegen Leibes Tod, Kein Feind, als eigenes Gelüst, dir droht.
Höchstes Glück ist Abwesenheit des Glücks [...].
Das Vergnügen ist nun einmal weit größer, wenn man im Ascheneimer auf eine kleine Perle stößt, als wenn man beim Juwelier im Schaufenster eine noch so große von Ferne bewundert.
Um Glück zu genießen, muß der Mensch auch Charakter haben. Der, der ihn hat, füllt sich den Wasserkrug mit Silber, dem, der ihn nicht hat, dem werden Krüge voll Silber zu Wasser.
Das verdammte Glück! Ohne das kann man nicht einmal ein guter Spitzbube sein.
Sich recht anschauend vorzustellen zu lernen, daß niemand vollkommen glücklich ist, ist vielleicht der nächste Weg vollkommen glücklich zu werden.
Assoziation: Ein langes Glück verliert schon bloß durch seine Dauer.
Wer auf den blumigen Höhen der Menschheit doch kein Glück erreicht, der ist, wenn er ohne Gott im Innern ist, hilfloser als der Niedrige, der wenigstens in der Anklage seiner tiefen Stellung die Hoffnung der Verbesserung sucht.
Glück besteht aus einem hübschen Bankkonto, einer guten Köchin und einer tadellosen Verdauung.
Das Glück besteht nicht darin, daß du tun kannst, was du willst, sondern darin, daß du auch immer willst, was du tust.
Anscheinend fühlt sich der glückliche Mensch nur deshalb wohl, weil die Unglücklichen ihre Last schweigend tragen und ohne dieses Schweigen das Glück unmöglich wäre.