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26202 Sprüche gefunden
Auf jedes Menschen Angesicht Liegt leise dämmernd ausgebreitet Ein sanfter Abglanz von dem Licht Des Sternes, das sein Schicksal leitet.
Das Schicksal zerstreut, der Mensch muss sammeln.
Widersacher, Weiber, Schulden, Ach! kein Ritter wird sie los.
Fürwahr! des Schicksals Wetter rafft auch Helden hin.
Und errangst du schon das Ziel, Fürchte noch des Schicksals Tücke!
Mit seinem Schicksal ist keiner zufrieden, Noch unzufrieden mit seinem Talent.
Non veder non sentir m'e gran ventura ... Geschlossenen Auges laß mich gehn, mein Schicksal, bis der Tag vorüber, der trüb und trüber sich umzieht. Nicht sehn, nicht hören! Wie die Maske sieht aus leeren Löchern und den Wogenschall die Muschel fängt, nur so noch laß mein Leben sein, indes die Seele tief in Schlummer liegen mag, bis sie ein beßrer Tag zu neuem Blühen drängt.
– Da kommt das Schicksal – Roh und kalt Faßt es des Freundes zärtliche Gestalt Und wirft ihn unter den Hufschlag seiner Pferde – – Das ist das Los des Schönen auf der Erde!
Wir hängen aufs tiefste von dem ab, was nicht in uns Erscheinung werden kann.
Was kommen soll, kommt nicht ohne unser Zutun, aber anders als wir denken. Der Mensch ist nicht Herr seiner Taten; wie rein unser Wollen auch sein möge: unser Handeln wird bestimmt durch eine Menge Antriebe und Verhältnisse, die außer uns liegen, aber in uns wirken.
Unsere Schicksale sind nicht außer uns, sondern in uns und unserem Willen.
Was wir Schicksal nennen, ist selten mehr, als die Wirkung einer äußeren, unabwendbaren Gewalt, als der Segen oder Fluch, den unsere inneren Bedingungen über uns bringen.
Überhaupt ist das Los des Menschen und seine Bestimmung zur irdischen Glückseligkeit weder ans Herrschen noch ans Dienen geknüpfet. Der Arme kann glücklich, der Sklave in Ketten kann frei sein; der Despot und sein Werkzeug sind meistens, und oft in ganzen Geschlechtern, die unglücklichsten und unwürdigsten Sklaven.
Das Schicksal entreißt nichts, was es nicht erst gegeben hat.
Schicksal und Wille stets in Fehden, So daß der Wille sich am Schicksal bricht, Nur der Gedank' ist dein, der Ausgang nicht.