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26202 Sprüche gefunden
Gefesselt Liebesglück und Liebesschmerz – Die Minute macht zum Sklaven, O des Gottes Pfeile trafen Mein gestählt gewappnet Herz. Trage Ketten, golden süß, Aber immer sind es Ketten, Goldne Ketten, süße Ketten, Aber Ketten sinds gewiß. In des Lebens Blütenzeit Tief verletzt und schwer gebunden, Und in Fesseln und in Wunden Dennoch diese Seligkeit?
Ich meine, es müßte einmal ein sehr großer Schmerz über die Menschen kommen, wenn sie erkennen, daß sie sich nicht geliebt haben, wie sie sich hätten lieben können.
Die Menschen sollen einander lieben, aber damit ist nicht gesagt, daß ihnen dies nicht so schwer wie möglich gemacht wird und fallen soll, denn es gibt keine wohlfeile Liebe.
Der Steig war steil, doch wagten wir's gemeinsam... Und heut noch helfen wir uns, Hand in Hand.
In diesen Erzählungen von Liebe sehe ich immer nur eines: die Liebe als Selbstpreis. Selten oder nie, daß diese Menschen durch ihre Liebe zu einander wachsen wollen, daß sie sich über sich hinaus lieben. Daher denn auch die Übersättigung, ja der Ekel, der einen nach und vor derlei erfaßt, ein Verlangen, es möchte doch auch hier endlich eine neue Optik Platz greifen, eine tiefere, religiösere Betrachtung des Liebeslebens.
Segelfahrt Nun sänftigt sich die Seele wieder und atmet mit dem blauen Tag, und durch die auferstandnen Glieder pocht frischen Bluts erstarkter Schlag. Wir sitzen plaudernd Seit an Seite und fühlen unser Herz vereint; gewaltig strebt das Boot ins Weite, und wir, wir ahnen, was es meint.
Es gibt in Wahrheit kein letztes Verständnis ohne Liebe.
Es ist Nacht, und mein Herz kommt zu dir, hält's nicht aus, hält's nicht aus mehr bei mir. Legt sich dir auf die Brust, wie ein Stein, sinkt hinein, zu dem deinen hinein. Dort erst, dort erst kommt es zur Ruh, liegt auf dem Grund seines ewigen Du.
Der moderne Mensch ›läuft‹ zu leicht ›heiß‹. Ihm fehlt zu sehr das Öl der Liebe.
Schauder Jetzt bist du da, dann bist du dort. Jetzt bist du nah, dann bist du fort. Kannst du's fassen? Und über eine Zeit gehen wir beide die Ewigkeit dahin – dorthin. Und was blieb? ... Komm, schließ die Augen, und hab' mich lieb!
Es ist schön, zu denken, daß so viele Menschen heilig sind in den Augen derer, die sie lieben.
In dieser Winterfrühe wie ist mir doch zumut! O Morgenrot, ich glühe vor deinem Jugendblut. Es glüht der alte Felsen und Wald und Burg zumal, berauschte Nebel wälzen sich jäh hinab ins Tal. Mit tatenfroher Eile erhebt sich Herz und Sinn und flügelt goldne Pfeile durch alle Ferne hin. Ach wohl! was aus mir singet ist nur der Liebe Glück, die wirren Töne schlinget sie sanft in sich zurück.
Nimmersatte Liebe So ist die Lieb'! So ist die Lieb'! Mit Küssen nicht zu stillen: Wer ist der Tor und will ein Sieb mit eitel Wasser füllen? Und schöpfst du an die tausend Jahr, und küssest ewig, ewig gar, du tust ihr nie zu Willen. Die Lieb', die Lieb' hat alle Stund neu wunderlich Gelüsten; wir bissen uns die Lippen wund, da wir uns heute küßten, das Mädchen hielt in guter Ruh, wie's Lämmlein unterm Messer; ihr Auge bat: Nur immer zu, je weher, desto besser! So ist die Lieb' und war auch so, wie lang es Liebe gibt, und anders war Herr Salomo, der Weise, nicht verliebt.
Der Liebende wird gegen das, was er liebt, verblendet.
Wohl jeder wird zum Dichter, den die Liebe berührt, wenn er auch zuvor den Musen fremd war.
Es ist dies [die Liebe] die Zeugung im Schönen, dem Körper wie dem Geiste nach.
Wenn du erfolgreich sein willst, dann mußt du neue Wege einschlagen und nicht auf den ausgetretenen Pfaden des gemeinhin akzeptierten Erfolgs marschieren.
So lieben wie ich Dich, wird Dich nichts mehr, so lieben wie Du mich, wirst Du nichts mehr.
Wir sollen die Liebe, die wir den Toten mit ins Grab geben, nicht den Lebenden entziehen –.