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26202 Sprüche gefunden

Die Alten sind zäh, Geben tut ihnen weh.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Alten Rat, der Jungen Tat, macht Krummes grad.

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Alte Gesetze und neue Gemüse sind die besten.

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Alte Geiß leckt auch gern Salz.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Alte Geigen bezieht man auch mit neuen Saiten.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

So gern wir alle würden alt, wenn's erst kommt, ist's stets zu bald.

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Alte Bäum' verpflanz mr net.

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Füge dich der Zeit, erfülle deinen Platz, Und räum' ihn auch getrost, es fehlt nicht an Ersatz.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Alt macht nicht die Zahl der Jahre, alt machen nicht die grauen Haare, alt ist, wer den Mut verliert und sich für nichts mehr interessiert.

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Wissen Sie, was es heute heißt, alt zu sein? Man kennt alle Antworten – aber keiner stellt die Fragen.

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Das Alter wägt, die Jugend wagt.

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In der Jugend ist jung sein leicht; Schwerer und schöner, Wenn's Haar sich bleicht.

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Es ist sichtbar ein Vorzug des Alters, den Dingen der Welt ihre materielle Schärfe und Schwere zu nehmen und sie mehr in das innere Licht der Gedanken zu stellen, wo man sie in größerer, immer beruhigender Allgemeinheit übersieht.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 18. Juli 1834

Herr Gott, du und ich, wir haben ein Geheimnis. Das Altwerden bringt einiges mit sich, was Spaß macht. Wir müssen uns nicht mehr von der Welt plagen lassen. Die Leute übersehen uns. Wir brauchen nicht mehr den Schein zu wahren, sondern können auf kindliche Freuden zurückgreifen: Zusehen, wie eine Spinne ein Netz webt. Vor einem Licht Schattenbilder an die Wand werfen. Statt einer Hauptmahlzeit Kompott mit Sahne essen. Die ganze Nacht wach bleiben. Sterne zählen. Trödeln. Zu Hause bleiben und mit alten Freunden Schach spielen. Einen verrückten Hut tragen. Warum hast du mir nicht verraten, daß das Altwerden neben allem, was ich daran hasse, auch manches Vergnügen mit sich bringt? Ach, ich weiß: Weil ich es nie geglaubt hätte.

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Alter – es ist die Zeit, wo die Erinnerung an die Stelle der Hoffnung tritt.

Raabe, Die Chronik der Sperlingsgasse, 1857

Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 5. Bandes 1.Heft, 1824

Das Alter will die Menschen vom Leben entwöhnen, wie die Amme das Kind von der Brust, durch allmähliges Entziehen.

Jacobs (Hg.), Aehrenlese aus dem Tagebuche des Pfarrers von Mainau, 2 Bde., 1823-25

Ein Mann ist so jung als er sich fühlt – eine Frau ist so alt als sie aussieht.

Unger, Mosaik. Bunte Betrachtungen und Bemerkungen, 3. Auflage 1911 (EA: 1906)

Alter spült Fort Geistes Glut, wie's Kraft der Glieder bannt; Und Lebens Zauberbecher funkelt nur am Rand.

Byron, Childe Harolds Pilgerfahrt (Childe Harold's Pilgrimage), 1812-18. 3, 8, 8

Jeden Tag werden wir grauer. Ich sehe aber nicht ein, warum das so sein muß.

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Man muß keine Jugendfehler ins Alter hineinnehmen, denn das Alter führt seine eigenen Mängel mit sich.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, um den 16. August 1824