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26202 Sprüche gefunden

Ein Liebender sieht die Fehler der Geliebten erst, wenn das Verrücktsein vorüber ist.

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Ich bin mit meiner Liebe Vor Gott gestanden, Ich stellte diese Triebe Zu seinen Handen. Ich bin von diesen Trieben Nun unbetreten: Ich kann dich, Liebster, lieben Zugleich und beten.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Ich liebe Dich, weil ich dich lieben muß; ich liebe dich, weil ich nicht anders kann ich liebe dich nach einem Himmelsschluß: ich liebe dich durch einen Zauberbann. Dich lieb' ich wie die Rose ihren Strauch; dich lieb' ich, wie die Sonne ihren Schein; dich lieb' ich, weil du bist mein Lebenshauch; dich lieb' ich, weil dich lieben ist mein Sein.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Daß du mich liebst, macht mich mir wert.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Welch Herz noch etwas liebt, das ist noch nicht verlassen.

Rückert, Gedichte. Wanderungen. Aus: Angereihte Perlen

Ist die Liebe so verstrickt, Oder ich so ungeschickt? Als ich es mit ihr begonnen, Und ihr Netz mich eingesponnen; Wenn sie manchen Kuß mir lieh, Ob sie liebte? wuß’t ich nie. Und nachdem das Netz zerrissen, Schein’ ich noch es nicht zu wissen, Wenn sie einen Blick mir gibt, Ob sie nicht noch jetzo liebt?

Rückert, Gedichte. Jugendlieder

Mein Liebchen hat das Herz sich abgeschlossen, Den Schlüssel drauf geworfen in die See. Dort hängt er tief, wo die Korallen sprossen, Vergebens taucht nach ihm hinab mein Weh.

Rückert, Gedichte. Sonette. Zugaben

Liebesgrundsatz Ein wenig Lieb' ist karg und leer, Ein wenig Lieb' ist keine; Viel Lieb' ist eben auch nicht mehr; Lieb' ist die völlig Eine, Lieb' ist nicht wenig und nicht viel, Deine Lieb' ist ohne Maß und Ziel.

Schütze, Gedichte

Wohl endet Tod des Lebens Not, Doch schauert Leben vor dem Tod. Das Leben sieht die dunkle Hand, Den hellen Kelch nicht, den sie bot. So schauert vor der Lieb' ein Herz, Alswie von Untergang bedroht. Denn wo die Lieb' erwachet, stirbt Das Ich, der dunkele Despot. Du laß ihn sterben in der Nacht, Und atme frei im Morgenrot.

Rumi, Ghaselen. Übersetzt von Friedrich Rückert

Wer sagt: Ich bin Gott nah!, der ist ihm fern geblieben; Wer sagt: Ich bin Gott fern!, der ist ihm nah durch Lieben.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Die Liebe sprach: In der Geliebten Blicke Mußt du den Himmel suchen, nicht die Erde, Daß sich die bess're Kraft daran erquicke, Und dir das Sternbild nicht zum Irrlicht werde. Die Liebe sprach: In der Geliebten Auge Mußt du das Licht dir suchen, nicht das Feuer, Daß dir's zur Lamp' in dunkler Klause tauge, Nicht dir verzehre deines Lebens Scheuer. Die Liebe sprach: In der Geliebten Wonne Mußt du die Flügel suchen, nicht die Fesseln, Daß sie dich aufwärts tragen zu der Sonne, Nicht niederziehn zu Rosen und zu Nesseln.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Seufzend sprach ich zu der Liebe, Als ich sie entschleiert sah: Ach, daß so Dein Antlitz bliebe meinen Blicken ewig nah! Doch wie dich die Sehnsucht freier Schauet einen Augenblick, Senket wieder sich der Schleier Und verdüstert mein Geschick. Liebe sprach: in ewig reinem Lichte strahl' ich, o du Tor; Nicht vor meinem, sondern deinem Angesichte hängt der Flor.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Liebe ist die ältest-neu'ste Einz'ge Weltbegebenheit.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Du bist ein Schatten am Tage Du bist ein Schatten am Tage Und in der Nacht ein Licht; Du lebst in meiner Klage Und stirbst im Herzen nicht. Wo ich mein Zelt aufschlage, Da wohnst du bei mir dicht; Du bist mein Schatten am Tage Und in der Nacht mein Licht. Wo ich auch nach dir frage, Find' ich von dir Bericht, Du lebst in meiner Klage Und stirbst im Herzen nicht. Du bist ein Schatten am Tage, Doch in der Nacht ein Licht; Du lebst in meiner Klage Und stirbst im Herzen nicht.

Rückert, Gedichte. Kindertotenlieder, entstanden 1833-1834

Für Menschen, die lieben, ist sogar das Wasser süß.

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Liebe ist die Kraft, die allen Wesen Leben schafft.

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Die Liebe hat tausend Augen und ist blind.

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Die Liebe gleicht der Morgenröte, das Licht des Tages läßt sie verblassen. Die Freundschaft ist wie der Gesang der Amsel, zart wie ein Hauch, doch er begleitet dich den ganzen Tag!

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Die Liebe ist alles, die Liebe tut alles: Ihr Lob kann niemand aussprechen.

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Die Liebe weist dem Menschen seines Lebens Ziel. Die Vernunft gibt ihm die Mittel in die Hand, es zu erreichen.

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Du bist solange ein Niemand, bis dich jemand zu lieben beginnt.

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