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8713 Sprüche gefunden

"Wer ist glücklich?" Wer gesunden Leibes, vom Schicksal begünstigt und mit trefflicher Seelenbildung ausgerüstet ist.

Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. I, 1. Übersetzt von Otto Apelt, 1921

Wenn jemand die höchste Stufe eines schmeichelhaften Glücks erreicht hat, ist er einem gefährlichen Abgrund am nächsten.

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Selig, wer sich vor der Welt Ohne Haß verschließt, Einen Freund am Busen hält.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese, aus: An den Mond

Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Natur und Naturwissenschaft

Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 3. Bandes 1. Heft. 1821, Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen

Der Glückliche, der Behagliche hat gut reden, aber schämen würde er sich, wenn er einsähe, wie unerträglich er dem Leidenden wird.

Goethe, Die Wahlverwandtschaften, 1809. 1. Teil, 18. Kap., Eduard zu Mittler

Die Glückseligkeit scheint in der Muße zu bestehen.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1177b (X, 7.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Niemand kann auf Erden Glück finden in den gegebenen Verhältnissen, der nicht Mut, Geduld, Besonnenheit und Milde mitbringt zum Überwinden der Leiden.

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O, suche nie dein Glück im Weltgewimmel: je tiefer in dich zurück, je höher im Himmel.

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Glückselig nenne ich den, der, um zu genießen, nicht nötig hat, unrecht zu tun, und um recht zu handeln, nicht nötig hat zu entbehren.

Schiller, Über die notwendigen Grenzen beim Gebrauch schöner Formen, 1795

Das Glück ist nicht so launenhaft, als es scheint, das Unrecht ist nicht immer auf seiner Seite.

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Der Himmel atmet durch alle Glieder eine gemeinschaftliche Glückseligkeit. Wenn aber jeder die Gaben des Glücks in gleichem Maße besäße, und wenn jeder dem anderen gleich wäre, müßten nicht alle in Streit geraten? Wenn demnach die Glückseligkeit allen Menschen zugedacht war, so konnte sie Gott nicht in äußerliche Dinge setzen.

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Der sich keine Annehmlichkeit versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Nichts ist so aufreizend wie Gelassenheit.

Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung (A Woman of No Importance), 1893

Glückseligkeit ist ein Aufenthalt zwischen zu wenig und zu viel.

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Ein Tor schließt nur aus äußeren Gehaben, getrost auf eines Menschen innere Gaben.

Shakespeare, Perikles, Prinz von Tyrus (Pericles, Prince of Tyre), Erstdruck 1609. II

Glücklich kann derjenige genannt werden, der weder von Begierden, noch von Furcht erregt wird, – wohlverstanden dank seiner vernünftigen Einsicht.

Seneca, Vom glückseligen Leben (De Vita Beata), um 58 n. Chr. 5. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)

Und doch verwickelt uns nichts in größeres Unheil, als daß wir uns nach dem Gerede der Menge richten, in dem Wahne, das sei das Beste, was sich allgemeinen Beifalls erfreut und wofür sich uns viele Beispiele bieten, und daß wir nicht nach Maßgabe vernünftiger Einsicht, sondern des Vorganges anderer leben.

Seneca, Vom glückseligen Leben (De Vita Beata), um 58 n. Chr. 1. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)

Glücklich hat gelebt, wer in glücklicher Verborgenheit lebte.

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Das beste Glück, Ein schöner Blick, Ein kluger Scherz, Ein redlich Herz!

Haug/Weisser (Hg.), Epigrammatische Anthologie, 10 Bde., 1807-1810

Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluss entzieht.

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