Alter Sprüche

Sprüche über Alter

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Die zweite Hälfte des Lebens ist oft nur noch der Katzenjammer von der ersten.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Dann acht' ich das Alter für das Traurigste, zu fühlen, daß dem Nächsten man beschwerlich ist.

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Ich behaupte daher, daß die beste Wegzehrung des Alters ist [...] das Leben gemäß der Natur, indem man denkt und tut, was man soll.

Capelle (Hg.), Epiktet, Teles und Musonius. Wege zu glückseligem Leben, 1948

Jeder ist so alt, wie er sich fühlt.

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Er hat schon Vater Abraham gesehen.

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Wer will vergnüglich alten, soll mit niemand Feindschaft, mit jedermann Freundschaft, mit wenigen Gemeinschaft, mit vielen Kundschaft halten und lassen Gott dann walten.

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Trübe Tage werden gegen Abend, wenn die Sonne hinabsteigt, heller; und manches trübe Leben erfährt dieselbe Begnadigung.

Heimann, Prosaische Schriften in drei Bänden, 1918

Alter bedeutet, seiner selbst überdrüssig zu sein.

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Es gibt kaum Menschen, die beim ersten Nahen des Alters nicht erkennen lassen, woran ihr Geist oder Körper zugrunde gehen wird.

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Diejenigen, die jung sein werden, wenn sie alt sind, müssen alt sein, wenn sie jung sind.

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Zweimal färbt sich das Haar; zuerst aus dem Blonden ins Braune, Bis das Braune sodann silbergediegen sich zeigt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Aus >Weissagungen des Bakis<

Alter Das aber ist des Alters Schöne, daß es die Saiten reiner stimmt, daß es der Lust die grellen Töne, dem Schmerz den herbsten Stachel nimmt. Ermessen läßt sich und verstehen die eigne mit der fremden Schuld, und wie auch rings die Dinge gehen, du lernst dich fassen in Geduld. Die Ruhe kommt erfüllten Strebens, es schwindet des verfehlten Pein - und also wird der Rest des Lebens ein sanftes Rückerinnern sein.

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Die Spanier nennen die vorgerückten Jahre im Leben eines Menschen das Metallalter, weil man da Silber im Haar, Gold im Mund und Blei in den Füßen hat.

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Wer sich im Alter wärmen will, muß sich in der Jugend einen Ofen bauen.

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Toren wünschen sich langes Leben, ohne doch dessen froh zu werden.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 201.

Toren wünschen sich das Leben, da sie den Tod fürchten statt des Alters.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 206.

Jedes Alter hat seine Vergnügen, seinen Geist und seine Sitten.

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Für die Unwissenden ist das Alter die Zeit des Winters. Für die Weisen ist es die Zeit der Ernte.

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Alter ist Verzicht auf Glück; glückliche gute Menschen werden innerlich nie alt.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Das Alter ist das Abendrot des Himmels.

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Alter: das ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können.

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