Alter Sprüche
Sprüche über Alter
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Weisere Fassung Ziemet dem Alter, Ich, der Vernünftige, grüße zuerst.
Es kommt nicht darauf an, wie alt man ist, sondernwieman alt ist.
Ein kräftiges Alter mit Kopfeshelle und Gewissensruhe ist die angenehmste Epoche des Lebens.
Die Liebe zur Natur, zu Wissenschaften, und Vertrauen auf eine väterliche allwaltende Vorsehung sind die sichersten Stützen und Gefährten im Leben, besonders aber im Alter, wo so vieles uns verläßt, so vieles als eitler Tand erscheint.
Besonders im Alter widerfährt dem Menschen gerne noch etwas, was so zu sagen die letzte Hand an ihn legt, sei es nun noch einen Versuch zu seiner Bekehrung zu machen, sei es, um ein Wichtiges, was seiner Tugend noch fehlt, zu ergänzen, sei es, um letztere in ihrer Reinheit und Treue darzustellen und zu verherrlichen.
Graue Haare sind eine Krone der Ehre; auf dem Weg der Gerechtigkeit wird sie gefunden.
Das Alter ist eine schöne Krone, man findet sie nur auf dem Wege der Mäßigkeit, der Gerechtigkeit und Weisheit.
Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, Es findet uns nur noch als wahre Kinder.
Mensch und Zeit Es schwinden die alten, vertrauten Gesichter, Die lange gegrüßten allmählich dem Blick; Es welken, es weichen ermattet die Hände, Die mit uns gewoben am Erdengeschick. Und Mienen von Fremdlingen, dichter und dichter, Umdrängen beirrend die sehnende Brust: Wo seid ihr, ihr Wege, ihr traulichen Wände, Die um unser Kindheit Geheimnis gewußt? O Duft der Vergangenheit, zartes Gespinste, Gehängt ob des Herrwegs brausendem Gang, Was bist du, wenn rasch mit zerreißendem Schlage Der Gegenwart Pfeil deine Weben durchdrang? So schwinde der Ferne sanft blauende Dünste Dem Auge, das nachkommt, dem Wunderrevier: O Zeit du, o Mutter der wandelnden Tage, Was sind wir, der Ewigkeit Sucher, vor dir?
Es gibt ja nichts so Unwilliges wie das Alter.
In natürlich gut gearteten Menschen sind dem Alter Ruhe, Aufhören vom Zufall abhängiger Bestrebungen, Geduld, Freiheit von zu ängstlichen Sorgen eigen, und diese Vorzüge erhöhen und verschönern alles.
Eine verwelkte Blume und eine verschrumpfte Wurst haben einander nichts vorzuwerfen.
Es gibt einen Verlauf des Lebens, der bestimmt ist, und einen einzigen, und zwar einfachen Weg der Natur, und jedem Stücke der Lebensbahn ist die ihm zukommende Zeitgemäßheit verliehen: so hat denn sowohl die Zartheit der Kinder als auch die ungestüme Kraft der Jünglinge, als auch die Würde des schon gesetzten Alters, als auch die Reife des Greisentums etwas Natürliches, was zu seiner Zeit erlebt werden muß.
Es gibt bei Damen ein gewisses Alter, das sehr ungewiß ist.
Alter ist bei Frauen etwas, wonach man nicht fragt, bei Männern etwas, das nicht vor Torheit schützt.
Alter verbessert den Wein und den Kapitalertrag, aber ich wüsste nicht, was sonst.