Alter Sprüche – mut
46 Sprüche gefunden
Der Rost macht erst die Münze wert.
Man muß sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man im Alter daran gehen kann.
Es tritt der Mensch in jedes Alter als Novize ein.
Mit vierzig Jahren Mit vierzig Jahren ist der Berg erstiegen, wir stehen still und schau'n zurück. Dort sehen wir der Kindheit stilles liegen und dort der Jugend lautes Glück. Noch einmal schau', und dann gekräftigt weiter erhebe deinen Wanderstab! Hindehnt ein Bergesrücken sich ein breiter und hier nicht, drüben gehts hinab. Nicht atmend aufwärts brauchst du mehr zu steigen, die Ebne zieht von selbst dich fort; dann wird sie sich mit dir unmerklich neigen, und eh du's denkst, bist du im Port.
Hat der Fuchs noch Zähne, geht er nicht ins Kloster.
Wenn wir nicht mehr neugierig auf den nächsten Tag sind, dann werden wir alt.
Graue Haare sind eine Krone der Ehre; auf dem Weg der Gerechtigkeit wird sie gefunden.
Jungfernbraten ist nichts für Kahlköpfe. Oder aber einer ist darauf aus, von weitem für einen Rehbock gehalten zu werden.
Tapfer und mit Anstand alt zu werden ist eines der Hauptkriterien echten Menschentums.
Lieber ein aktiver Alter als ein seniler Senior.
Das sichere Zeichen des beginnenden Alters ist, daß man geschwind noch einige Jugendtorheiten begeht.
Alte Bäum' verpflanz mr net.
Alt macht nicht die Zahl der Jahre, alt machen nicht die grauen Haare, alt ist, wer den Mut verliert und sich für nichts mehr interessiert.
Das Alter wägt, die Jugend wagt.
Nur Toren wollen aus Furcht vor dem Tode alt werden.
Wir werden nicht älter mit den Jahren, wir werden neuer jeden Tag. We turn not older with years, but newer every day.
Spruch des Alters 2 Dein jung Genoß in Pflichten Nach dir den Schritt tät richten. Da kam ein andrer junger Schritt, Nahm deinen jung Genossen mit. Sie wandern nach dem Glücke, Sie schaun nicht mehr zurücke.
Ein selbstgeschaffenes Übel ist das Verschwinden des Mutes und der Kraft; ein leeres Vorurteil ist das Alter, die schnöde Frucht von dem trüben Wahn, dass der Geist abhänge vom Körper!
Als unseres Lebens Mitte ich erklommen, befand ich mich in einem dunklen Wald, Da ich vom rechten Wege abgekommen. Wie schwer ist's, zu beschreiben die Gestalt Der dichten, wilden dornigen Waldeshallen Die, denk ich dran, erneurn der Furcht Gewalt!
Es ist das Priesteramt des Greisen, Den Weg zum Himmel uns zu weisen.
Es ist kein so alter Hengst, der nicht noch einmal im Mai wiehert.