Arbeit Sprüche – hoffnung

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Das Zauberwort, welches alle bösen Geister bannt, heißt Tätigkeit, sowie das, was die guten herbeizieht, Ruhe heißt.

Patzner (Hg.), Pädagogische Goldkörner, gesammelt von Karl G. E. Patzner, 1891 (EA: 1886)

Es liegt eine unendliche Hoffnung im Arbeiten, wäre es auch im Arbeiten um des Gelderwerbs willen.

Carlyle, Vergangenheit und Gegenwart (Past and Present), 1843. 3. Buch: Der Arbeiter der Neuzeit. Übersetzt von A. Kretzschmar 1856

Arbeit! Komm, ernste Freundin, meine Trösterin, du Segenshort in ruhelosen Tagen, ersehnte Zuflucht, Allerbarmerin, hilf mir des Lebens Bürde weiter tragen. Leid drückt mein Herz! Soll ich der Last erliegen? sieh, wie gebrochen und verzagt ich bin! bei dir ist Heil, hilf meinen Gram besiegen und gib mir Frieden, stille Trösterin!

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Gott schütze uns vor Feuer und Wind und vor Arbeitern, die langsam sind.

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Schaffen — das ist die große Erlösung vom Leiden, und des Lebens Leichtwerden.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Zweiter Teil, 1883. Auf den glückseligen Inseln

Arbeite treu! Und die Hälfte der Dir bestimmten Leiden geht wie blind an Dir vorüber.

Leixner, Der Weg zum Selbst, 1905

Leg an die Hand, so ruhet Gottes Hand auf dir.

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Bleiben Sie heiter! Aufrechtgehaltene ehrliche Arbeitskraft ist auch ein Gottesdienst.

Burckhardt, J., Briefe. An Heinrich von Geymüller

Aber bei all' ihrem Protegiren, Hätt' ich können vor Hunger krepiren, Wär' nicht gekommen ein braver Mann, Wacker nahm er sich meiner an. Braver Mann! er schafft mir zu essen! Will es ihm nie und nimmer vergessen! Schade, daß ich ihn nicht küssen kann! Denn ich bin selbst dieser brave Mann.

Heine, H., Gedichte. Aus: Die Heimkehr

Stoßseufzer eines Proleten Ach dies ewige Gefrette Ach die ewig ekle Not! Jeden Morgen aus dem Bette: Fort nach Brot, Hund, Fort nach Brot!...

Scharf, Gesammelte Lyrik und Prosa. Mit einer Auswahl aus dem Briefwechsel und einer Rezension von Eduard v. Keyserling, hg. von Walter Hettche, Aisthesis Archiv 16, Aisthesis Verlag 2011. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Aisthesis Verlags. Lieder eines Menschen (1892)

Wenn du strauchelst, weil dir die Arbeit zu schwer wird, möge die Erde tanzen, um dir das Gleichgewicht wiederzugeben.

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Die Erde und die Menschen brauchen Arbeit und keine Gebete, Gott versteht das…

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Im Hafen erblickst du kein Segel, Keines Menschen Fußtritt am Strand; Viel tausend reinliche Vögel Hüten das einsame Land. [...] Gott segn' euch, ihr trefflichen Vögel An der fernen Guanoküst', Trotz meinem Landsmann, dem Hegel, Schafft ihr den gediegensten Mist!

Scheffel, Gaudeamus. Lieder aus dem Engeren und Weiteren, 1863. Aus: Guano

Arbeiten können gibt Selbstvertrauen, verleihet das wohltuende Gefühl der Unabhängigkeit, beschützt die Liebe zum Recht. Aussicht, auf mancherlei Art den Unterhalt erwerben [zu] können, erhebt über Unglück und Knechtschaft, die das größte von allen Übeln ist.

Jahn, Deutsches Volkstum, 1810

Hoffe wenig und wirke viel – das ist der kürzeste Weg zum Ziel.

Tonger (Hg.), Lebensfreude. Wollen u. Wirken. Unser Leben. Sprüche und Gedichte, gesammelt von P. J. Tonger (Ausgabe der ersten drei Einzelbändchen in einem Bande), Köln, um 1917. Lebensfreude