Charakter Sprüche

Sprüche über Charakter

1104 Sprüche in dieser Kategorie

Im Überfluß zu sündigen, ist schlimmer als Lüg' aus Not, und Falschheit zeigt sich böser im König als im Bettler.

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Gedrungen Schnell wachsende Keime Welken geschwinde; Zu lange Bäume Brechen im Winde. Schätz nach der Länge Nicht das Entsprungne! Fest im Gedränge Steht das Gedrungne.

Busch, W., Gedichte. Schein und Sein, 1909

Wer mal so ist, der bleibt auch so.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Nichts ist letzten Endes so heilig wie die Redlichkeit unserer Gesinnung.

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Wo der Mensch gefallen ist, dort muß er sich wieder aufrichten, um wieder hochzukommen.

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Wahrer Adel ist es, den nichtigen Adel zu verachten.

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Am besten aber wirst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, wenn du beobachtest, wie er jemanden lobt und wie er sich verhält, wenn er selbst gelobt wird.

Seneca, Mächtiger als das Schicksal. Ein Brevier, übersetzt von Wolfgang Schumacher 1942. Moralische Briefe an Lucilius

Es ist schimpflich, nicht auf eigenen Füßen zu gehen, sondern sich forttragen zu lassen und mitten im Wirbel der Dinge staunend zu fragen: "Wie bin ich hierher gekommen?"

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 37. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Turpe est non ire sed ferri, et subito in medio turbine rerum stupentem quaerere, 'huc ego quemadmodum veni?'

Das steht jedem am besten, was ihm am natürlichsten ist.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. 1,31

Wer über See fährt, wechselt den Horizont, nicht den Charakter.

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Eine kleine Seele wird durch Glück übermütig, durch Unglück niedergeschlagen.

Nestle, Die Nachsokratiker, 2 Bde., 1923. Aus unbestimmten Schriften [109]

Alle Charaktere sind aus denselben Elementen zusammengesetzt; nur die Proportionen machen den Unterschied aus.

Jouffroy, Das grüne Heft (Le cahier vert), entstanden 1822-36

Tiefes Eindringen und Festigkeit des Charakters wird man bei einer reizbaren Phantasie wohl immer vergebens suchen.

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Macht ohne Großmut und äußere Trauer ohne Schmerz, das sind Dinge, die man nicht mit ansehen kann.

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An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.

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Zuerst die innere Haltung, dann die äußere Form! Es ist wie beim Malen, wo man Glanzlichter zuletzt aufsetzt.

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Das Kleid macht keinen Mann, der Sattel macht kein Pferd.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Wer keinen Charakter hat, ist kein Mensch, sondern eine Sache.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

In den großen Dingen zeigen sich die Menschen, wie es sich für sie schickt, in den kleinen wie sie sind.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Man zerstört seinen eigenen Charakter aus Furcht, die Blicke und Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu ziehen, und man stürzt sich in das Nichts der Belanglosigkeit, um der Gefahr zu entgehen, besondere Kennzeichen zu haben.

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Man darf keinen Charakter haben und muß sich das Denken abgewöhnen.

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