Charakter Sprüche – erfolg
119 Sprüche gefunden
Wenn eine Größe am Boden liegt, rennen die Kleinen, sich mit ihr zu messen.
Die Taten folgen der Gesinnung, die Gesinnung folgt den Trieben.
Eins nur sei dein Tun, dein Denken Eins und dein Wollen!
Mancher erreicht seinen Gipfel als Charakter, aber sein Geist ist gerade dieser Höhe nicht angemessen – und mancher umgekehrt.
Nicht die Summe seiner Eigenschaften bildet den Charakter eines Menschen, sondern ihr Produkt.
Vier Dinge sind, die, wer Verdienst hat, übt Und ohne sie kann kein Verdienst bestehen: Das erste: Großmut! Wer die Großmut hat, Läßt gerne sich und andern wohlgeschehen; Das zweite: Schonung für des Freundes Herz! Ein Spiegel ists, in dem du klar sollst sehen; Das dritte: Vorsicht, wenn du Tadel sprichst! Denn bitter schmeckt das Umvergebungflehen; Das vierte endlich: dem, der sich verging Und Reue zeigt, wirf vor nicht sein Vergehen!
Im Benehmen zeigt sich der äußere Schliff, im Sprechen die Geistesgegenwart, im Schreiben die wahre Bildung, im Handeln die Energie, im Spielen der Charakter.
Lieber ein vervollkommneter Affe als ein entarteter Adam.
Wenn das Streben des Menschen sich so konzentriert hat, daß es mit Beharrlichkeit auf einen Zweck gerichtet ist, so sagt man, er besitze Charakter.
Charakter ist ein Nebenprodukt. Er wird in der großen Fabrik der täglichen Pflicht produziert.
Alle Bestrebungen sind umsonst, sich etwas zu geben, was nicht in uns liegt – und darüber verscherzt man den Genuß dessen, was man wirklich besitzt.
Es genügt nicht, große Eigenschaften zu haben; man muß auch mit ihnen umgehen können.
In der Einheit des Charakters besteht die Vollkommenheit des Menschen.
Charakter ohne Bildung ist aber weit besser, als Bildung ohne Charakter.
Ich will meiner Not nichts verdanken, als höchstens meinen Charakter.
Es ist rentabler, ein Hügel in der Ebene als ein Berg im Gebirg zu sein.
Mit einem Stock trifft man wohl den Knochen, aber nicht den Charakter.
Glänzende Eigenschaften des Geistes erwerben Bewunderung, aber nicht Zuneigung: diese bleibt den moralischen, den Eigenschaften des Charakters, vorbehalten.
Manche Menschen gleichen den Bienen, aber nicht durch den Fleiß, sondern durch den Stachel.
Du brauchst in der Welt nicht hoch zu stehen, wenn du nur feste stehst.
Das hervorragende Organ des Charakters ist entschiedenes Wollen. Recht oder Unrecht, Gut oder Schlecht bleiben ihm ganz nebensächlich, wenn nicht edler Wille das Sittliche unterstützt.