Charakter Sprüche – erfolg

119 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Charakter erfolg

Wenn eine Größe am Boden liegt, rennen die Kleinen, sich mit ihr zu messen.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Die Taten folgen der Gesinnung, die Gesinnung folgt den Trieben.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XX - Schï Gün Lan. 8. Kapitel: Beachten der Anzeichen / Guan Biau

Eins nur sei dein Tun, dein Denken Eins und dein Wollen!

Lavater, Taschenbüchlein für Weise, 1789. [18]

Mancher erreicht seinen Gipfel als Charakter, aber sein Geist ist gerade dieser Höhe nicht angemessen – und mancher umgekehrt.

Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887)

Nicht die Summe seiner Eigenschaften bildet den Charakter eines Menschen, sondern ihr Produkt.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Vier Dinge sind, die, wer Verdienst hat, übt Und ohne sie kann kein Verdienst bestehen: Das erste: Großmut! Wer die Großmut hat, Läßt gerne sich und andern wohlgeschehen; Das zweite: Schonung für des Freundes Herz! Ein Spiegel ists, in dem du klar sollst sehen; Das dritte: Vorsicht, wenn du Tadel sprichst! Denn bitter schmeckt das Umvergebungflehen; Das vierte endlich: dem, der sich verging Und Reue zeigt, wirf vor nicht sein Vergehen!

Ibn Jemin, Bruchstücke (Mokathaat)

Im Benehmen zeigt sich der äußere Schliff, im Sprechen die Geistesgegenwart, im Schreiben die wahre Bildung, im Handeln die Energie, im Spielen der Charakter.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Lieber ein vervollkommneter Affe als ein entarteter Adam.

Internet

Wenn das Streben des Menschen sich so konzentriert hat, daß es mit Beharrlichkeit auf einen Zweck gerichtet ist, so sagt man, er besitze Charakter.

Internet

Charakter ist ein Nebenprodukt. Er wird in der großen Fabrik der täglichen Pflicht produziert.

Internet

Alle Bestrebungen sind umsonst, sich etwas zu geben, was nicht in uns liegt – und darüber verscherzt man den Genuß dessen, was man wirklich besitzt.

Schiller, F., Briefe. An Christian Gottfried Körner, 20. August 1788

Es genügt nicht, große Eigenschaften zu haben; man muß auch mit ihnen umgehen können.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

In der Einheit des Charakters besteht die Vollkommenheit des Menschen.

Erdmann (Hg.), Reflexionen Kants zur Anthropologie. Aus Kants handschriftlichen Aufzeichnungen (= Reflexionen Kants zur kritischen Philosophie, Band 1), hg. von Benno Erdmann, 1882

Charakter ohne Bildung ist aber weit besser, als Bildung ohne Charakter.

Langbehn, Rembrandt als Erzieher, 90. Auflage 1936 (EA: 1890). IV. Deutsche Bildung. Charakter tut not

Ich will meiner Not nichts verdanken, als höchstens meinen Charakter.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1837. Aus einem Brief an Frau Dokt. S.[choppe] vom 25. Mai 1837

Es ist rentabler, ein Hügel in der Ebene als ein Berg im Gebirg zu sein.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Mit einem Stock trifft man wohl den Knochen, aber nicht den Charakter.

Internet

Glänzende Eigenschaften des Geistes erwerben Bewunderung, aber nicht Zuneigung: diese bleibt den moralischen, den Eigenschaften des Charakters, vorbehalten.

Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Zweiter Band. Ergänzungen zum zweiten Buch. Kapitel 19. Vom Primat des Willens im Selbstbewusstsein

Manche Menschen gleichen den Bienen, aber nicht durch den Fleiß, sondern durch den Stachel.

Internet

Du brauchst in der Welt nicht hoch zu stehen, wenn du nur feste stehst.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Das hervorragende Organ des Charakters ist entschiedenes Wollen. Recht oder Unrecht, Gut oder Schlecht bleiben ihm ganz nebensächlich, wenn nicht edler Wille das Sittliche unterstützt.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868