Charakter Sprüche – erfolg
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Der nichts wert ist, kann auch nichts wollen.
Mancher hat nichts als seine Frechheit, und er macht doch sein Glück in der Welt.
Und wärest du… Und wärest wie Krösus du reich an Besitz Und ein Shakespeare an Geist und Witz, Ein Schlachtengenie wie Napoleon, Ein großer Erfinder wie Edison, Und wärest du einer der sieben Weisen, Ja, würde dich die Welt umkreisen: Fehlt dir Charakter – ohne Zweifel Bist und bleibst du der ärmste Teufel.
Es gibt wenige Laster, durch die man sich seine Freunde so verscherzen kann wie durch große Vorzüge.
Wenn du mit Sieg und Niederlage gleichermaßen fertig wirst, dann bist du ein richtiger Mensch.
So sind viele: Den Glücklichen hassen sie, und den Unglücklichen verachten sie.
Bezwingen kann auch ein Talent, fesseln nur ein Charakter.
Die charakterlosesten Menschen verteilen nach oben Bücklinge, nach unten Fußtritte.
Das Talent kann es bis zum Künstler bringen, der Charakter zum Schöpfer werden.
Fast überall ein kaum nachzukommender Fortschritt, nur nicht in den Gesinnungen.
Der Charakter ist nun einmal nicht das Resultat eines guten Vorsatzes – nie und nimmer – ebensowenig wie der köstliche rotwangige Apfel die Leistung eines einzigen schönen Sommertages ist.
Integer vitae… Mit reinen Händen und weißer Weste Tut eure Arbeit, feiert die Feste, Schlagt eure Schlachten, dankt für die Siege … Schmutzigkeit ist alles Niedrigen Wiege. Die auf den Höhen der Menschheit wohnen, Führer der Völker, Träger der Kronen, Wahrt eure Schilde! Denn es erscheinen Groß alle Flecken drunten im Kleinen. Winziger Wolken Schatten bedecken Nieden am Boden riesige Strecken – Klar müssen Sonnen sein und Gedanken, Denen wir Licht und Leben verdanken! Das ist die höchste Ehre auf Erden: Niemals im Leben schmutzig zu werden, Und auch das Schwerste nur zu vollenden Mit weißer Weste und reinen Händen.
Der hat den edlen Ruhm erworben, Daß er dem Guten nachgestrebt hat, Bei dem zum Schmerz, daß er gestorben, Sich Freude mischt, daß er gelebt hat.
Es ist ein großes Unglück, wenn wir durch unsern Charakter die Rechte verlieren, die uns unsere Talente über die Gesellschaft geben.
Für einen charaktervollen Menschen liegt der Lohn der Tugend eher in seinem eigenen Bewusstsein als in der öffentlichen Meinung.
Belohnungen für gute oder schlechte Taten aber schaffen gute oder schlechte Menschen.
Es lässt sich aber nicht gut verstehen, dass sich derjenige von der Begierde überwinden lässt, der durch Furcht nicht bezwungen wird, oder dass einer vom Genuss besiegt wird, der sich als von der Mühsal nicht zu bezwingen gezeigt hat.
Es bedeutet viel, im Umgang mit Reichtum nicht verdorben zu werden.
Der Grausamkeit, dem Ehrgeiz und der Wollust vieler mangelt es nur an der Gunst des Zufalls, um das Gleiche wie die Schlechtesten zu wagen.
Gut sein bedeutet aber nicht, besser als die Schlechtesten zu sein.
Reichtum, Ehrenämter, Macht und alles, was unserer Meinung nach wertvoll, dem eigentlichen Wert nach jedoch ohne Wert ist, bringen uns vom rechten Weg ab.