Charakter Sprüche – erfolg

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Der nichts wert ist, kann auch nichts wollen.

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Mancher hat nichts als seine Frechheit, und er macht doch sein Glück in der Welt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Und wärest du… Und wärest wie Krösus du reich an Besitz Und ein Shakespeare an Geist und Witz, Ein Schlachtengenie wie Napoleon, Ein großer Erfinder wie Edison, Und wärest du einer der sieben Weisen, Ja, würde dich die Welt umkreisen: Fehlt dir Charakter – ohne Zweifel Bist und bleibst du der ärmste Teufel.

Pesendorfer, Mein Spruchbüchlein, 1913

Es gibt wenige Laster, durch die man sich seine Freunde so verscherzen kann wie durch große Vorzüge.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Wenn du mit Sieg und Niederlage gleichermaßen fertig wirst, dann bist du ein richtiger Mensch.

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So sind viele: Den Glücklichen hassen sie, und den Unglücklichen verachten sie.

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Bezwingen kann auch ein Talent, fesseln nur ein Charakter.

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916

Die charakterlosesten Menschen verteilen nach oben Bücklinge, nach unten Fußtritte.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Das Talent kann es bis zum Künstler bringen, der Charakter zum Schöpfer werden.

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916

Fast überall ein kaum nachzukommender Fortschritt, nur nicht in den Gesinnungen.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Der Charakter ist nun einmal nicht das Resultat eines guten Vorsatzes – nie und nimmer – ebensowenig wie der köstliche rotwangige Apfel die Leistung eines einzigen schönen Sommertages ist.

Fischer, Ich will! Ein Buch über Selbsterziehung des Willens und Veredelung des Herzens, 1920

Integer vitae… Mit reinen Händen und weißer Weste Tut eure Arbeit, feiert die Feste, Schlagt eure Schlachten, dankt für die Siege … Schmutzigkeit ist alles Niedrigen Wiege. Die auf den Höhen der Menschheit wohnen, Führer der Völker, Träger der Kronen, Wahrt eure Schilde! Denn es erscheinen Groß alle Flecken drunten im Kleinen. Winziger Wolken Schatten bedecken Nieden am Boden riesige Strecken – Klar müssen Sonnen sein und Gedanken, Denen wir Licht und Leben verdanken! Das ist die höchste Ehre auf Erden: Niemals im Leben schmutzig zu werden, Und auch das Schwerste nur zu vollenden Mit weißer Weste und reinen Händen.

de Nora, Gedichte. Hochsommer. Neue Gedichte, 1912

Der hat den edlen Ruhm erworben, Daß er dem Guten nachgestrebt hat, Bei dem zum Schmerz, daß er gestorben, Sich Freude mischt, daß er gelebt hat.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Es ist ein großes Unglück, wenn wir durch unsern Charakter die Rechte verlieren, die uns unsere Talente über die Gesellschaft geben.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938. Von Gelehrten und Schriftstellern

Für einen charaktervollen Menschen liegt der Lohn der Tugend eher in seinem eigenen Bewusstsein als in der öffentlichen Meinung.

Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch I, Brief 8: C. Plinius [Pompeio] Saturnino Suo S. Übers. Internet Originaltext: [...] maiore animo honestatis fructus in conscientia quam in fama reponatur

Belohnungen für gute oder schlechte Taten aber schaffen gute oder schlechte Menschen.

Plinius der Jüngere, Lobrede auf den Kaiser Traian (Panegyricus). Übers. Internet Originaltext: Nam praemia bonorum malorumque bonos et malo faciunt

Es lässt sich aber nicht gut verstehen, dass sich derjenige von der Begierde überwinden lässt, der durch Furcht nicht bezwungen wird, oder dass einer vom Genuss besiegt wird, der sich als von der Mühsal nicht zu bezwingen gezeigt hat.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Non est autem consentaneum, qui metu non frangatur, eum frangi cupiditate, nec qui invictum se a labore praestiterit, vinci a voluptate

Es bedeutet viel, im Umgang mit Reichtum nicht verdorben zu werden.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 20. Brief. Übers. Internet Originaltext: Multum est non corrumpi divitiarum contubernio

Der Grausamkeit, dem Ehrgeiz und der Wollust vieler mangelt es nur an der Gunst des Zufalls, um das Gleiche wie die Schlechtesten zu wagen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 42. Brief. Übers. Internet Originaltext: Multorum crudelitas et ambitio et luxuria, ut paria pessimis audeat, fortunae favore deficitur

Gut sein bedeutet aber nicht, besser als die Schlechtesten zu sein.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 79. Brief. Übers. Internet Originaltext: Nec enim bonitas est pessimis esse meliorem.

Reichtum, Ehrenämter, Macht und alles, was unserer Meinung nach wertvoll, dem eigentlichen Wert nach jedoch ohne Wert ist, bringen uns vom rechten Weg ab.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 81. Brief. Übers. Internet Originaltext: Abstrahunt a recto divitiae, honores, potentia et cetera quae opinione nostra cara sunt, pretio suo vilia.