Charakter Sprüche – familie

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Alle Charaktere sind aus denselben Elementen zusammengesetzt; nur die Proportionen machen den Unterschied aus.

Jouffroy, Das grüne Heft (Le cahier vert), entstanden 1822-36

Von Hundert, die von ›Menge‹, von ›Herde‹ reden, gehören neunundneunzig selbst dazu.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1911

Steh, stehe fest, wie das Gewölbe steht, weil seiner Blöcke jeder stürzen will!

Kleist, Penthesilea. Ein Trauerspiel, 1808. 9. Auftritt. Prothoe

Frage nach des Mannes Wert und nicht nach seinen Eltern.

al-Hariri, Makamen, deutsche Nachdichtung von Friedrich Rückert (Die Verwandlungen des Abu Seid von Serûg oder die Makâmen des Hariri, in freier Nachbildung; Teil 1 1826, 2. vervollständigte Auflage 1837). Der großmütige Wali

Wer mit den Wölfen heult, wird auch mit den Wölfen gejagt.

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Der Maßstab für den Charakter eines Menschen ist nicht das, was er von seinen Vorfahren erhält, sondern das, was er seinen Nachkommen hinterlässt.

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Es ist etwas Großes um Pflichttreue im Unglück.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 42.

Ein Faden bindet den ehrlichen Mann mehr als ein Seil den Schurken.

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Ich will dem Menschen ähnlich sein Es mordete der Wolf ein Lamm. Der Fuchs sah lachend zu, als es im Blute schwamm, Und war ganz freudenvoll darüber. Kann dich ein blutger Auftritt freun? Frug mitleidsvoll der Hirsch. "Hirsch, sprach der Fuchs, halt ein! Sehr viele Menschen sehn nichts lieber, Und ich will den Menschen ähnlich sein!" Ihr könntet Blut mit Freuden sehn, Ihr Menschen? Eurer Brüder Blut? O nein, so weit muß euer Heldenmut Und eure Tyrannei nicht gehn! Baut euch durch Menschlichkeit Trophäen!

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Wenn ma d'Leut und's Vieh mitanand vergleicht, steigt der Viehpreis.

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Es gibt Fälle, wo auch der Schwächste nicht schwach bleiben darf und auch, wenn nicht an seiner Einsicht und seinem Verstande, doch an der Sittlichkeit und Ehre die kräftigsten Bundesgenossen findet.

Hoefer, Allerhand Geister, 1876

Ein schlechter Mensch ist gleich einem irdenen Gefäße, leicht zu zerbrechen, schwer wieder zu vereinigen. Ein guter Mensch, wie ein goldenes Gefäß, schwer zu zerbrechen und schnell wieder zu vereinigen.

Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Max Müller, 1844

Im großen und ganzen hegen Männer von Ehre, welchem Stand und welcher Partei sie angehören, dieselben Ansichten von Pflicht, Treue, Wahrheit, von Sittlichkeit mit einem Wort.

Detlef, Benedikta, 3 Bde., 1876

Alle Lumpe sind gesellig, zum Erbarmen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Das Raubtier zeigt seine Natur, wenn es Blut, der Mensch, wenn er Geld sieht.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Mensch und Partei Wuchs und Rasse spotten der Regel, Blut geht tiefer als Feldgeschrei: Edelleute und Herrgottsflegel Gibt es stets bei jeder Partei.

Henckell, Weltmusik. Neue Gedichte, 1918

Was hilft es dich, wenn deine Voreltern herrlich und ehrlich seind gewest, du aber nit? Wann du von den Eltern das Leben hast und nit das löbliche, so bist du nit adelich.

Abraham a Sancta Clara, Judas, der Ertz-Schelm, für ehrliche Leuth, 1686-95

Das Humane und das Grausame sind Ergebnisse der gleichen Kultur.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Unheimliche Menschen das, die mit unserer eigenen Natur eine gewisse Verwandtschaft hatten, beinahe auch dasselbe Lebensziel verfolgten, ja sich sogar dazu derselben Mittel bedienen mußten und schon oft mit uns verwechselt wurden – und von denen wir uns doch im innersten Kern und vom tiefsten Grund unsres Wesens aus himmelweit verschieden fühlen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Wenn eine Größe am Boden liegt, rennen die Kleinen, sich mit ihr zu messen.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Äußerlicher Adel braucht Gesellschaft, um etwas vorzustellen, innererer braucht Einsamkeit.

Pauly, Aphorismen, 1905. Originaltext