Charakter Sprüche – familie

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Sie haben alle keinen Charakter: was half's! Sie mussten sich einen stehlen.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Ende 1883

Ein zuckersüßes Brüderchen! In der Tat! – Franz heißt die Kanaille?

Schiller, Die Räuber, 1781. 1. Akt, 2. Szene, Schweizer

Diebe untereinander sind niemals Schurken.

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Ein edles Gemüt des Volkes ist ein sicheres, unauflösbares Band, das alle Glieder beglückend festhält. Es lehrt in dem Schicksale dulden, in dem Kampfe für Recht und Freiheit allem entsagen, um das Gesamtwohl zu verfechten.

Lehmann, Über die Lehrfreiheit, in: Magazin für Pädagogik. Vierteljahrs-Schrift für Volkserziehung und Volksunterricht, 1. Heft, 1. Abteilung, 1849. 1849

Man ist vielmehr das Kind seiner vier Großeltern als seiner zwei Eltern.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Herbst 1887

Die Gebundenheit der Ansichten, durch Gewöhnung zum Instinkt geworden, führt zu dem, was man Charakterstärke nennt.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Fünftes Hauptstück. Anzeichen höherer und niederer Kultur

Liebe und Hochachtung den Eltern, Treue den Freunden, Ehrfurcht der Religion, Gehorsam den Gesetzen, Mut dem Vaterlande, Gerechtigkeit und Menschlichkeit allen.

Inschrift. Unter dem Bildnis seiner Mutter

Du brauchst in der Welt nicht hoch zu stehen, wenn du nur feste stehst.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Gesinnung vererben gilt mehr als Gut hinterlassen.

Toeche-Mittler, Stimmungsgedanken über Raum und Zeit, 1907

Denn manchen edlen Stammes ist ein Bösewicht.

Euripides, Elektra, ca. 413 v. Chr

O der Einträchtigen Niederträchtigkeit!

Saar, Kaiser Heinrich der Vierte. Ein deutsches Trauerspiel in zwei Abtheilungen, 2 Bde., 1865-67

Die verkommenste Existenz ist die eines Menschen, der nicht die Berechtigung hat, ein Schandfleck seiner Familie und ein Auswurf der Gesellschaft zu sein.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). III. Mensch und Nebenmensch

Welche Leute ziehen Sie vor: Bibelfeste, die charakterschwach, oder Bibelschwache, die charakterfest sind?

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Einen festen Charakter haben heißt soviel, wie sich unter dem Einfluß anderer Charaktere bewähren; diese anderen sind also notwendig.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Charakter ist eine gute Mischung von eiserner Härte und wärmster Herzlichkeit.

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Nicht alle Blumen taugen zum Sträußchen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wer die Krone reckt, wächst, wer Wurzeln hat, dem gehört die Erde.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927