Charakter Sprüche – leben

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Seid standhaft und ihr werdet euer Leben gewinnen.

Neues Testament. Das Evangelium nach Lukas (#Lk 21,19)

Der Charakter des Menschen aber zeigt sich in denjenigen Reden und Handlungen, und bei demjenigen Teile seines ganzen Betragens, bei welchem er keine besondere Absicht hat.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1127a (IV, 13.) Übersetzt von Christian Garve (1801)

Das Treiben und die Gewohnheit der Menschen bestimmen ihren Charakter und Willen, nicht umgekehrt.

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Jeder Mensch hat drei Charaktere: denjenigen, welchen er zeigt, denjenigen, welchen er zu haben glaubt, und denjenigen, welchen er hat.

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Der Charakter des Mannes entwickelt sich mehr durch Tun, der des Weibes mehr durch Leiden.

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Charakter mag sich in großen Augenblicken beweisen, geschmiedet wird er jedoch in den kleinen.

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Es ist besser, mit Charakter Fehler zu machen, als ohne Charakter keine.

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Ich kann mir von einem Menschen kein Bild machen, bevor nicht auch ein paar seiner Irrtümer kenne. Gerade in den Fehlern, die wir begehen, verrät sich unser wahrer Charakter.

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Niemand kennt seinen wahren Charakter, bevor er einmal etwas auf Abzahlung gekauft, ein Kind großgezogen und mit leerem Tank auf einer einsamen Landstraße gestanden hat.

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Würde der Mensch nie straucheln, so wäre er ein Gott; würde er sich nie erheben, so wäre er ein Tier.

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Aus unzähligen Mosaiksteinen des Lebens ist das Charakterbild eines Menschen entstanden, noch nicht vollendet, aber bunt und klar und einzig in seiner Art.

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Gute und schlechte Eigenschaften sind nicht mehr als die zwei Seiten derselben Münze.

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Bei den Menschen ist es wie bei einer Nuß, nicht auf die Schale muß man achten, sondern auf den Kern.

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Du kannst nicht spielen mit dem Tier in dir, ohne ganz Tier zu werden, nicht mit der Lüge, ohne das Recht zur Wahrheit einzubüßen, nicht mit der Grausamkeit, ohne die Zartheit des Geistes zu verlieren. Wer seinen Garten reinhalten will, darf keinen Fleck dem Unkraut überlassen.

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Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.

Heraklit, Fragmente. Übersetzt von Johann Wolfgang von Goethe

Alle unsere Eigenschaften sind unentschieden und zweideutig, im Guten wie im Bösen, und fast alle werden von der Gelegenheit geformt.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Niemals und auf keine Weise sollten wir uns entmutigen lassen. Gerade dann, wenn wir unsere Mängel und Fehler zu erkennen in der Lage sind, haben wir den allerwenigsten Grund, unzufrieden zu sein.

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Gehe aufrecht wie die Bäume, lebe dein Leben so stark wie die Berge, sei sanft wie der Frühlingswind, bewahre die Wärme der Sonne im Herzen, und der Große Geist wird immer mit dir sein.

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Einen festen Charakter erwerben heißt, viele und gründliche Erfahrungen über die Unzulänglichkeiten und Verhängnisse des Lebens gewinnen.

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Wann ich ein Amboß bin, so leide ich wie ein Amboß, wann ich aber zum Hammer werde, so schlage ich wieder zu.

Winckler, Zwey Tausend Gutte Gedancken, zusammen gebracht von dem Geübten [i. e. Paul Winckler], 1685

Um zu ertragen, was anderen zustößt, sind wir allemal stark genug.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678