Charakter Sprüche – motivierend

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Alles was uns imponieren soll, muß Charakter haben.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich Wilhelm Riemer, 28. August 1808

Die Basis des Charakters ist die Willenskraft.

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Die Höhe der wahren sittlichen Kraft eines Menschen läßt sich erst dann ermessen, wenn ihn die Umstände aus seiner gewohnten Sphäre gedrängt haben.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Man kann nicht Charakter und Mut schmieden, indem man Initiative und Unabhängigkeit lähmt.

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Es gibt keine besseren Zeichen von einem wackeren Gemüt als eine harte Hand.

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An einer charaktertreuen Biographie entzünden sich andere Charaktere. Ein Charakter bildet sich an anderen. In der würdigen Biographie eines nach dem Großen und Ganzen strebenden Mannes liegt eine belebende, entzündende Kraft.

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Ein männlicher und fester Charakter lässt sich in drückenden Lagen nicht außer Fassung bringen, noch von Verwirrung von seinem Plätze drängen, sondern er bewahrt Geistesgegenwart und verliert Besonnenheit und Vernunft nicht.

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Ein Mann ohne Ellenbogen, aber mit Rückgrat.

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Sei, was du bist, aber, was du bist, das habe den Mut, auch ganz zu sein.

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Fürchte Gott, tue Recht, scheue niemand.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Bote der Hoffnung Ich will ein Bote der Hoffnung sein, Licht bringen in meinen Augen, leidenschaftliche Unruhe in meinen schwachen Händen und die belebende Kraft Gottes in meinen Worten. Ich will einer sein, der Freiheit sät unter den Menschen, meinen Schwestern und Brüdern, das Reich zu bauen auf dieser Erde, dieser guten. Ich will den Frieden ansagen mit Füßen, die nicht entweiht sind vom Gold. Ich werde nicht gehen auf den Wegen der Ungerechtigkeit. Ich werde mich nicht abfinden mit der Unterdrückung der Ärmsten. Mein Schweigen wird das geheimnisvolle Schweigen sein, mit dem sich die Niedrigen dieser Erde ernähren. Ich werde mein Herz nicht verkaufen durch die Lüge, niemals werde ich die Wahrheit stumm machen. Glücklich der Mensch, der so ein Leben erbaut, denn er wird geschmäht und verfolgt werden von vielen. Aber er wird fest bleiben in seinem Herrn, denn der Herr, sein Gott, hat ihn gerufen von jeher.

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Manch guter Mann ist gescheitert, weil er sein Brustbein da hatte, wo sein Rückgrat hätte sein sollen.

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Der wackere Mann hegt allweil feste Gesinnung; Standhaft bleibt er im Glück ebenso, wie in der Not.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 319f.

Bei manchen Leuten muß Anmaßung die Größe, Unmenschlichkeit die Festigkeit des Charakters, Arglist den Geist ersetzen.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Vom Menschen

Aus kleinen Dingen werden große Dinge, und die Gesinnung der Menschen erkennt man auch an den kleinen Dingen.

Machiavelli, N., Briefe

Die Motive bestimmen nicht den Charakter des Menschen, sondern nur die Erscheinung dieses Charakters, also die Taten.

Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Erster Band. Zweites Buch. Der Welt als Wille erste Betrachtung: Die Objektivation des Willens

Gib, daß deiner Liebe Glut Unsre kalten Werke töte, Und erweck uns Herz und Mut Bei erstandner Morgenröte, Daß wir, eh wir gar vergehn, Recht aufstehn.

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Ernstlich, ehrlich, ehrerbietig, eigen; Wer die vier E ins Schild sich setzen kann Und sie in Wort und Taten zeigen: Der ist ein Mann.

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Das Herz fröhlich, der Mut tüchtig, die Reden ehrlich, die Taten richtig!

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Der edle Mensch hilft seinen Mitmenschen, das Gute in ihnen zur Reife zu bringen, nicht aber das Schlechte. Der niedrig Gesinnte tut das Gegenteil.

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Es gibt ebensowenige Menschen, die den Mut haben, groß im Guten, als groß im Bösen zu sein. Ein wenig Ruchlosigkeit mit ein wenig Religion; etwas Ehrbarkeit und etwas Liederlichkeit; ebensoviel Bosheit als Gutmütigkeit; das ist ohngefähr das Rezept, nach welchem die meisten menschlichen Charaktere gemischt sind.

Jacobs (Hg.), Aehrenlese aus dem Tagebuche des Pfarrers von Mainau, 2 Bde., 1823-25