Charakter Sprüche – motivierend

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Wie gewöhnliche Speisen durch den Geschmack der Gewürze in besser schmeckende verwandelt werden (…), so wird durch das Feuer des Heiligen Geistes die gewöhnliche Natur des Menschen in eine bessere (…) umgewandelt.

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Was du dir Charakter nennst, nenne dir doch viel lieber Trotz!

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Nichts in die Länge ziehen! Nichts auf die Zukunft verschieben! Fordern, sagen, was man will und für Recht hält, und dann als Mann dafür einstehen und sterben.

Gutzkow, Die Ritter vom Geiste. Roman in neun Büchern, 1851

Es gibt für den charakterfesten Mann kein überzeugenderes Mittel, daß er das rechte getroffen, als wenn ein gewisses Gesindel darüber vor Ärger fast bersten möchte.

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Nachahmen oder anfeinden ist der Charakter der Menge.

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Die erste Bemühung bei der moralischen Erziehung ist, einen Charakter zu gründen. Der Charakter besteht in der Fertigkeit, nach Maximen zu handeln.

Kant, Über Pädagogik. Bemerkungen aus den über diesen Gegenstand bei der Universität mehrmals gehaltenen Vorträgen, hg. von D. Friedrich Theodor Rink 1803. Von der physischen Erziehung

Ich muss nach meiner Überzeugung handeln, wenn ich ein ehrlicher Mann bleiben will.

Bismarck, Reden. Im Reichstag, am 5. Mai 1881

„Hart gegen andere, Selber sich milde“ Führt als Devise Mancher im Schilde.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Wer unter uns hat Nerv und Blut, ein schlagendes Herz, der nicht schon ein und das andere Mal mühsam den sehnlichen Wunsch hinabgedrückt hätte, diesem oder jenem Schurken, Schleicher, dieser oder jener Schmutzseele in seinem Frack einmal alle Ehrentitel an den Kopf zu werfen, die sie verdienen, und sie womöglich zugleich recht gründlich durchzuwamsen?

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Mache einen anständigen Menschen aus dir, und du kannst sicher sein, daß ein Schuft weniger auf der Welt ist.

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Das hervorragende Organ des Charakters ist entschiedenes Wollen. Recht oder Unrecht, Gut oder Schlecht bleiben ihm ganz nebensächlich, wenn nicht edler Wille das Sittliche unterstützt.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Seid standhaft – doch nicht verstockt, mutig – doch keine Unruhestifter, frei – doch nicht undiszipliniert, gefühlvoll – doch nicht schwärmerisch.

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Ein fester Sinn wirkt gleich einem geladenen Conduktor. Jeder fürchtet den elektrischen Schlag und meidet die Berührung.

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Seelenstärke ohne Seelengröße bildet die bösartigen Charaktere, wie wir sie in den höhern Sphären der Macht und der Ehre nicht selten finden.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Zucht des Temperaments, Charakter

Belohnungen für gute oder schlechte Taten aber schaffen gute oder schlechte Menschen.

Plinius der Jüngere, Lobrede auf den Kaiser Traian (Panegyricus). Übers. Internet Originaltext: Nam praemia bonorum malorumque bonos et malo faciunt

Für tapfer nämlich und großmütig sind nicht diejenigen zu halten, die Unrecht tun, sondern jene, die es abwenden.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Fortes igitur et magnanimi sunt habendi non qui faciunt, sed qui propulsant iniuriam

Einigen muss man Heilmittel verordnen, anderen dagegen aufnötigen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 27. Brief. Übers. Internet Originaltext: Quibusdam remedia monstranda, quibusdam inculcanda sunt

Aber es fehlt ja auch nicht an Theologen, die Beleidigungen aussprechen und die zum Kriegslärm noch die Trompete blasen.

Erasmus von Rotterdam, Schülergespräche (Familiarum colloquiorum formulae), 1526. Übers. Internet. Erasmus zitiert hier z.T. Plautus. Originaltext: Immo non desunt theologi, qui frigidam suffundant et ad hos tumultus classicum cantant

Schönsein ist schön; das brauchst du selbst den Armen und Hässlichen gegenüber nicht zu leugnen; aber dass Gutsein mehr als Schönheit ist, sollst du den Mut haben, auch den Reichen und Schönen klar zu sagen.

Seemann, Funken, 1940

In vielen Fällen kann Charakter, der zum Handeln bestimmt, die Wissenschaft ersetzen, welche bloß Einsicht hervorbringt; die untätige Wissenschaft aber nie den wirkenden Charakter.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893