Charakter Sprüche – neuanfang

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Nur wieder empor nach jedem Sturz aus der Höhe! Entweder fällst du dich tot, oder es wachsen dir Flügel.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, Parabeln, Märchen und Gedichte, 1905

Wo der Mensch gefallen ist, dort muß er sich wieder aufrichten, um wieder hochzukommen.

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Wer über See fährt, wechselt den Horizont, nicht den Charakter.

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Umändern kann sich niemand, bessern kann sich jeder.

Feuchtersleben, Aphorismen (in: Beiträge zur Literatur, Kunst- und Lebens-Theorie), 1837

Der Charakter des Menschen ist bei der Geburt immer gut; er verändert sich nur mit der Verschiedenheit der Umgebung.

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Wenn du vernimmst, daß ein Berg versetzt worden sei, so glaube es; wenn du aber vernimmst, daß ein Mensch seinen Charakter geändert habe, so glaube es nicht.

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Wenn Menschen ihre innere Einstellung ändern, können sie auch die äußeren Umstände ihres Lebens ändern.

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Ich werde euch nicht sagen: Ändert den Charakter! Denn man wandelt sich nicht… Vertreibt das Naturell, es kommt doch im Galopp zurück.

Destouches, Le Glorieux (Der Hochnäsige), 1732

Der Fuchs verkehrt wohl seine Haut, aber nicht sein Gemüt.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Erzähle nicht, wie du warst, sondern zeige, wie du jetzt bist.

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Wir sind längst nicht mehr aus Lehm, aber noch immer formbar.

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Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, doch manchmal muß man das Schiff versenken, um die Ratten loszuwerden.

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Wankelmut: die wiederholte Sättigung einer unternehmungslustigen Neigung.

Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Es ist keine Kunst, eine Göttin zur Hexe, eine Jungfrau zur Hure zu machen; aber zur umgekehrten Operation, Würde zu geben dem Verschmähten, wünschenswert zu machen das Verworfene, dazu gehört entweder Kunst oder Charakter.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Nur das Klima vertauscht, nicht den Sinn, wer über das Meer fährt.

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Vitalität zeigt sich nicht nur in der Fähigkeit zu beharren sondern auch in der Fähigkeit, noch einmal von vorn anzufangen.

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Wie gewöhnliche Speisen durch den Geschmack der Gewürze in besser schmeckende verwandelt werden (…), so wird durch das Feuer des Heiligen Geistes die gewöhnliche Natur des Menschen in eine bessere (…) umgewandelt.

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Oh, natürlich werden wir alle mal überfahren – einmal in unserem Leben. Aber man muß sich selbst wieder aufraffen. Und sich benehmen, als ob nichts geschehen wäre.

Ibsen, John Gabriel Borkman, 1896

Er blieb zwar derselbe, aber es stand ihm nicht mehr gut.

Cicero, Gespräche in Tusculum (Tusculanae disputationes), 45 v. Chr

Du kehrst wieder zu deiner Veranlagung zurück.

Terenz, Hecyra (Die Schwiegermutter), entstanden um 165 v. Chr

Nach dem Falle soll man sogleich wieder aufstehen.

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