Charakter Sprüche – neuanfang

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Im Beginn ihres Daseins können selbst die stolzesten und tapfersten Charaktere nicht immer der Entmutigung entgehen.

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Totalität des Charakters muß also bei dem Volke gefunden werden, welches fähig und würdig sein soll, den Staat der Not mit dem Staat der Freiheit zu vertauschen.

Schiller, F., Theoretische Schriften. Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen, 1793-1794. 4. Brief

Es nennt ›Charakter‹ sich so mancher Narr, Der in der Blüte schon geworden starr; Von dem wird dann als ›Renegat‹ behandelt, Wer sich indessen hat zur Frucht gewandelt.

Leixner, Aus der Vogelschau, 1890

Auch der Mistkäfer fliegt – aber nur von einem Misthaufen zum andern.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Es gibt Leute, die heute Sozialisten und Rebellen sind und morgen Verwaltungsräte. Die sind Personifikationen der Seelenwanderung.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1857

Wer die Kleider gewechselt hat, hat noch nicht den Menschen gewechselt.

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Durch Veränderungen formt sich ein starker Charakter, ein schwacher durch die Stabilität.

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Bedenke, daß dein Charakter kein Schicksal ist.

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Der Charakter wird oft versteckt, manchmal besiegt, selten gewandelt.

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Du bist, wie du warst.

Lessing, Nathan der Weise, 1779; uraufgeführt 1783. 2. Akt, 1. Auftritt, Nathan

Ich glaube an eine künftige Revolution der Gesinnungen und Vorstellungsarten, die alles bisherige schamrot machen wird.

Hölderlin, F., Briefe. An Johann Gottfried Ebel, 10. Januar 1797

Wechsle zuweilen den Ort deines Aufenthalts! Dein Wesen will neue Triebe schaffen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Kann man dem Charakter nach anders werden? Ja, wenn man körperlich ein anderer wird.

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Die Ausprägung des Einzel-Charakters ist das Kennzeichen der neuen Zeitströmung.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Auch wenn die Schlange ins Bambusrohr kriecht, kann sie nur schwer ihre krumme Natur ändern.

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Wollt ihr den Charakter eines Menschen von Grund auf ändern, so müßt ihr ihn täglich mit Abführmitteln purgieren, bis ihr ihn umgebracht habt.

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Könnte man seinen Charakter ändern, man würde sich einen geben, man wäre der Herr der Natur.

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Der Verlauf eines Jahres verändert den Charakter eines Menschen oft erheblich.

Plinius der Jüngere, Lobrede auf den Kaiser Traian (Panegyricus). Übers. Internet Originaltext: Multum in commutandis moribus hominum medius annus valet

Nach einer schlechten Aussaat muss man erneut säen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 81. Brief. Übers. Internet Originaltext: Post mala segetem serendum est.

Niemand aber ist so hart, dass er nicht milder werden könnte.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 1, 39. Übersetzung: Internet Originaltext: Nemo adeo ferus est, ut non mitescere possit.

Säe was du willst, es sieht dir immer ähnlich.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919