Charakter Sprüche – zitat

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Nachahmen oder anfeinden ist der Charakter der Menge.

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Der Charakter ist die Quelle des Lebens, aus der die einzelnen Handlungen fließen.

Stobaios, Eclogae und Florilegium (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen)

Der Charakter ersetzt nicht das Wissen, aber er suppliert es.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Kanzler Friedrich von Müller und Friedrich Wilhelm Riemer, 31. März 1823

Jeder hat etwas in seiner Natur, das, wenn er es öffentlich ausspräche, Mißfallen erregen müßte.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 3. Bandes 1. Heft, 1821. Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen

Wessen Kleidung nicht in Ordnung ist, dessen Charakter ist es auch nicht.

Heiberg, Dunst aus der Tiefe. Berliner Roman, 2 Bde., 1890

Viele Menschen sind keine Charaktere, sondern Charakterdarsteller.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wer als Pfennig geprägt wurde, wird niemals ein Schilling.

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Ob du von Adel seist, ob nicht? ist nicht die Frage; die Frag' ist, ob du edel seist.

Gleim, J. W. L., Sinngedichte

Unser Charakter ergibt sich aus unserem Benehmen.

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Es genügt nicht, große Eigenschaften zu haben; man muß auch mit ihnen umgehen können.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Untrüglich kennzeichnet einen Menschen sein Verhalten gegen die, zu denen er sich stellen kann, wie es ihm beliebt.

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Wie redete sich der muntere Rattenfänger von Hameln in seiner leichtfertigen Manier heraus? "Was kann ich dafür, wenn einmal schlechten Ackergrund im Herzen die Natur mir eingerichtet?" –

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Wo der Adel der Gesinnung fehlt, da ist der befähigtste und kenntnisreichste Mensch nichts wert.

Kehr, Die Praxis der Volksschule. Ein Wegweiser zur Führung einer guten Schuldisciplin und zur Ertheilung eines methodischen Schulunterrichtes für Volksschullehrer und für solche, die es werden wollen, 1870

Wer als Eckstein geboren wurde, wird nie ein Rahmkäse werden.

Oesch (Hg.), Spanische Sprichwörter, ausgewählt und gesammelt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Man beteure einem Schuft täglich zu mehreren Malen, er sei die Rechtschaffenheit in Person, und er wird sich allen Ernstes zumindest den Anschein einer perfekten ›Respektabilität‹ geben.

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Den besten Mann suche unter denen, die die Welt verdammt.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Dem charaktervollen Menschen ist es eine Ehre, wenn die Menge ihn als einen Sonderling belächelt.

Aachener Kritische Revue, 1891-94

Der Genius wird nur vom Genius gefasset; die edle Natur nur von ihresgleichen.

Jean Paul, Komischer Anhang zum Titan, 1800-1801. I. Einladungs-Zirkulare an ein neues kritisches Unter-Fraisgericht über Philosophen und Dichter. Art. 3

Sage mir, wie die Leute mit dir umgeh'n, und ich sage dir, wer du bist.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Mancher scheint es für einen eigenartig großen Geniezug zu halten und hält sich noch für einen Charakter, wenn er seine Fehler unbekümmert und rücksichtslos zur Schau stellt.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Ein Charakter, der sich nicht widerspricht, ist keiner.

Langbehn, Rembrandt als Erzieher, 90. Auflage 1936 (EA: 1890). I. Deutsche Kunst. Individualismus