Dankbarkeit Sprüche

Sprüche über Dankbarkeit

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Dankbarkeit ist eine schöne Tugend, zieret das Alter und die Jugend; wen man undankbar nennen kann, dem hängen aller Laster an.

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595. Originaltext

Erlittene Übeltaten meißeln wir in Marmor. Empfangene Wohltaten schreiben wir in Sand.

Morus, Die Geschichte König Richards III. (The History of King Richard the Third), um 1513 entstanden, Erstdruck 1543

Lehre mich vor allem eines: dankbar zu sein für deine Güte, aber auch danken zu können der geringsten Menschen Taten gegen mich.

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Die größte Kraft des Lebens ist der Dank.

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Säe Bohnen, du erntest Bohnen. Säe Melonen, du erntest Melonen. Wie andern du tust, wird man dir lohnen.

Jingu qiguan, Die seltsamen Geschichten aus alter und neuer Zeit

Dankbarkeit gehört zu den Schulden, die jeder Mensch hat, aber nur die wenigsten tragen sie ab.

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Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage. Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind. Jeder Tag ist gut. Weil du am Leben bist, ist jeder Tag gut!

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Alle Weisheit dieser Welt läßt sich in zwei Zeilen sagen: was für dich getan wird – laß es zu. Was du selbst tun mußt – sorge dafür, daß du es tust.

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Neige dich der Hand zu, die dich beschenken will.

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Am guten Tage sei guter Dinge, und am bösen Tag bedenke: Diesen hat Gott geschaffen wie jenen, damit der Mensch nicht wissen soll, was künftig ist.

Altes Testament. Der Prediger Salomo (Kohelet) (#Pred 7,14)

Man muß wenigsten soviel Zeit aufwenden, Gott für seine Wohltaten zu danken, als man gebraucht hat, ihn darum zu bitten.

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Als wir das erste Mal vor Ihnen saßen, waren wir ohne Aussicht. Sie lehrten uns, daß im Leben mit viel Willen und Einsatz alles möglich ist. Aus Buben machten Sie Persönlichkeiten und ebneten uns den Weg in die Zukunft.

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Die Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.

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Dankbarkeit ist eine Frucht, die sorgfältige Pflege verlangt. Bei unfeinen Menschen gedeiht sie nicht.

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Man stattet also den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit los zu sein.

Hartmann, Phänomenologie des sittlichen Bewußtseins, 3. Auflage 1922 (EA: 1879)

Frühlingsdanksagung Wir haben die schwere Prüfung des Winters überstanden, den Hunger, die Winde, den Schmerz und die Krankheit, und weitergelebt. Wir trauern um die Großeltern, Eltern, Kinder und Geliebten, die von uns gegangen sind. Aufs neue werden wir den Schnee schmelzen sehen, die strömenden Säfte schmecken, die knospenden Saaten berühren, die aufspringenden Blüten riechen, die Erneuerung des Lebens erfahren.

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Der ist nie recht dankbar gewesen, der aufhört, dankbar zu sein.

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Dank dem eigenen Leben gegenüber!

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Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.

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Wer von den Menschen Dankbarkeit hofft, der erwartet Thränen aus den Augen einer Leiche.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Bei jedem Geschenk oder Opfer gibt es zwei Arten von Dankbarkeit, die unmittelbare, wenn wir etwas entgegennehmen, und die tiefere, wenn wir etwas weggeben.

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