Dankbarkeit Sprüche – hoffnung

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Danke für jede Gabe, – so wird dir jede zum Segen!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Das Gefühl schuldiger Dankbarkeit ist eine Last, die nur starke Seelen zu ertragen vermögen.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Dankbarkeit ist ein Zeichen edler Seele.

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Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott! Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade. Ich aber will mit Dank dir Opfer bringen. Meine Gelübde will ich erfüllen dem Herrn, der mir geholfen hat.

Altes Testament. Der Prophet Jona (#Jona 2,7-10)

Wer auf Dankbarkeit rechnet, ist ein Händler, aber kein Wohltäter.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Ausgleichung Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, Sprach er: Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!

Hebbel, F., Gedichte

Dem, der uns Gutes tut, sind wir nie so dankbar, wie dem, der uns Böses tun könnte, es aber unterlässt.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Thränen der Dankbarkeit sind stumme Boten, die an die Himmelspforte der Vergeltung klopfen, und sie bleibt ihnen nicht verschlossen.

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Wie glücklich! Du führtest einem heil'gen Amt Auf schönen Pfaden mich entgegen Und hast die Kraft in mir entflammt Und gossest auf mich deinen Segen, Und machtest sanft und leicht mein Joch: O Gott, wie glücklich bin ich doch! Der Friede wohn in meinem Haus, Es geht mich leuchtendem Gefieder Ein heit'rer Engel ein und aus, Erzählt mir Märchen, singt mir Lieder Und schenkt mir gold'ne Träume noch: O Gott, wie glücklich bin ich doch! Und einer heil'gen Flamme gleich, Die auf dem goldnen Leuchter glühet, Ist sie, die treu und anmutreich Sich liebend nun um mich bemühet Je länger um so lieber noch: O Gott, wie glücklich bin ich doch! Es spielt um mich ein holdes Kind, Es grüßen helle Augensterne, Die Tage fliehen wie der Wind, Und von der Zukunft träum' ich gerne; Mein Kind, ein Mann! erleb' ich's noch? O Gott, wie glücklich bin ich doch! Wohl weiß auch ich, was Trübsal heißt, Und hab's bei früher Zeit erfahren; Doch in dem Kampf erstarkt der Geist, Und die Geduld wächst mit den Jahren, Und Hoffnung bleibt am Grabe noch: O Gott, wie glücklich bin ich doch!

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Der Kranke »Oft zu sterben wünscht ich mir ... Und wie dankbar bin ich doch, daß ich leb und leide noch im gesetzten Nun und Hier. Bleibt mir doch damit noch Zeit, abzubauen manch Gebrest, komm ich nimmer auch zum Rest, werd ich besser doch bereit. Wenn ich jetzt nicht wirken kann, helf ich also doch dem Mir, das dereinst nach Nun und Hier wirken wird im Dort und Dann.«

Morgenstern, C., Gedichte. Wir fanden einen Pfad

Dank Wenn die Welt in Blüten steht, und dich ruft der Tod: schicke noch ein Dankgebet in dein Abendrot! Sieh, es war doch schön allhier im lebendigen Sein, auf der Erde Jagdrevier und im Kämmerlein. Ging's dir auch nicht immer gut, schlechter oft als schlecht, blieb dir doch ein froher Mut treu, sogar als Knecht. Stiegst hinab und stiegst hinauf, sahst so Nacht und Licht: gibt's denn einen Lebenslauf, dem's an nichts gebricht? Als du garnichts mehr gehofft, dunkler ward dein Sein, hüllte heiße Lieb dich oft in Vergessen ein. Und als heiße Liebe dann endete in Leid, schwang dein Herz sich himmelan und dein Blick war weit. Schmerz und Lust, sie alle zwei blühten auf im Licht, machten Duft der Seele frei – mehr bedarf's ja nicht. Wenn dieWelt in Blüten steht und dich ruft der Tod, schick' noch still ein Dankgebet in dein Abendrot!

Scharf, Gesammelte Lyrik und Prosa. Mit einer Auswahl aus dem Briefwechsel und einer Rezension von Eduard v. Keyserling, hg. von Walter Hettche, Aisthesis Archiv 16, Aisthesis Verlag 2011. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Aisthesis Verlags. Verstreut veröffentlichte und handschriftlich überlieferte Gedichte (1883-1926)

Danke deinem himmlischen Vater, dass auf deinem Lebenswege so mancher Wegzeiger steht. Und ist er auch aus hartem Holz gezimmert: genug, wenn er dich vor dem Verirren bewahrt.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Gib Gott, bitt' Gott, dank' Gott!

Inschrift. Auf einer Gedenkmünze von 1551

Der ist der Glücklichste und der unbedingt sichere Herr seiner selbst, der dem morgenden Tag ohne Bangen entgegensieht.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 12. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Ille beatissimus est et securus sui possessor qui crastinum sine sollicitudine expectat

Halte den Tag für den besten, der näher dem Ziel dich geführet, Der dich im Tun des Besten, im Dulden des Schlimmsten geübt hat!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Dankbarkeit schulden wir dem, der uns einen Feind vom Halse geschafft hat.

Erasmus von Rotterdam, Lob der Heilkunst (Encomium artis medicae), 1499. Übers. Internet Originaltext: Pietatem debemus ei qui hostem a cervicibus depulit

Je mehr Unwetter und Stürme Bäume wie Menschen überstanden haben, desto inniger und dankbarer kann jeder neue Sonnenstrahl empfangen und erlebt werden.

Kayssler, Besinnungen, 1921

Man muß für schöne, liebe, frühlingsmäßige Momente in diesen üblen Zeiten dankbar sein.

Presber, Der guten Frauen allerschönster Kranz und andere heitere Geschichten, 1944