Dankbarkeit Sprüche – liebe

79 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Dankbarkeit liebe

Laß der Menschen Dankbarkeit Immerhin dir sein entbehrlich, Mit dem Wort sind sie bereit, Doch die That ist gar beschwerlich. Nur wo Gab' und Dankeszoll Stets sich in einander ranken, Sprossen, gleicher Blüthen voll, Nur die Liebe weiß zu danken.

Roquette, O., Gedichte. Aus: Von Tag zu Tage, 1880. Originaltext

Gib einem dankbaren Menschen mehr als er verlangt.

Oesch (Hg.), Portugiesische Sprichwörter, ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Wir danken nie mit größerer Innigkeit, als wenn wir neue Gunst erwarten.

Fonseca, Maximen, Gedanken und Betrachtungen, in: Das Ausland. Ein Tageblatt, Kunde des geistigen und sittlichen Lebens der Völker: Brasilianische Literatur, Nr. 215 vom 3. August 1839

Für ein Herz, das sich der Dankbarkeit nicht entschlagen kann, ist es das größte Mißgeschick, Menschen verpflichtet zu sein, die es verachten muß.

Jacobs (Hg.), Auswahl aus den Papieren eines Unbekannten, 3 Bde., 1818-22

Die Menschen, die du liebst, und die dich wieder lieben, Bewahr' dir Gott für Armut und vor Neid; Die schwerste Tugend auszuüben Ist die Dankbarkeit!

Internet

Ich weiß nicht, was so beseligt, als die Dankbarkeit eines Kindes, eines kleinen Kindes, dem man unerwartet eine Freude gemacht hat, und das sein Glück in einem strahlenden Blick ausspricht.

Pauly, Aphorismen, 1905

Dankbarkeit: man gibt mehr, als man bekommen hat.

Internet

Fehlt der Gabe gleich das Neue, Sie das Alte nicht veraltet, Wie Verehrung, Lieb’ und Treue Immer frisch im Busen waltet. Sei auch noch so viel bezeichnet, Was man fürchtet, was begehrt, Nur weil es dem Dank sich eignet, Ist das Leben schätzenswert.

Goethe, J. W., Gedichte. Dem Großherzog Carl August zu Neujahr 1828

Einen Freund durch Dankbarkeit gewinnen, Heißt: Aus Sommerfäden Taue spinnen.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Die Dankbarkeit ist ein Gefühl, welches das Herz veredelt und bessert, wohltätig für den, der empfängt, wie für den, welcher gibt.

Knigge, Über Eigennutz und Undank. Ein Gegenstück zu dem Buche: Über den Umgang mit [den] Menschen, 1795

Ich möchte so gern danken! Irgend jemandem! Mich drückt diese aufgezwungene Undankbarkeit!

Strindberg, Inferno, 1897. 1. Die Hand des Unsichtbaren

Das Danken ist eine rechte Probe aufs Liebhaben; wo man liebt, dankt man gern.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Aus einem Herzen, das schuldiger Dank drückt und erbittert, ist die Liebe geschieden.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Wie warm könnte die Welt sein, wenn alles Danken heiß wär wie das Bitten!

Seemann, Funken, 1940

Einer der sichersten Gradmesser der Herzensbildung ist die Dankbarkeit.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Danken heißt sich freuen.

Steinmüller, Die Rhapsodien von der Freude, o.J. (um 1920)