Dankbarkeit Sprüche – trauerkarte
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Ausgleichung Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, Sprach er: Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!
Wenn alle untreu werden, So bleib ich dir doch treu; Daß Dankbarkeit auf Erden Nicht ausgestorben sei. Für mich umfing dich Leiden, Vergingst für mich in Schmerz; Drum geb ich dir mit Freuden Auf ewig dieses Herz.
Was uns allen zumeist fehlt, ist das tiefe, dauernde Bewußtsein des wirklichen Elends auf Erden, sonst würden wir über den Gefühlen einerseits des Mitleids, andrerseits des Dankes ganz der kleinlichen Misere des eigenen Lebens vergessen.
Thränen der Dankbarkeit sind stumme Boten, die an die Himmelspforte der Vergeltung klopfen, und sie bleibt ihnen nicht verschlossen.
Dank Wenn die Welt in Blüten steht, und dich ruft der Tod: schicke noch ein Dankgebet in dein Abendrot! Sieh, es war doch schön allhier im lebendigen Sein, auf der Erde Jagdrevier und im Kämmerlein. Ging's dir auch nicht immer gut, schlechter oft als schlecht, blieb dir doch ein froher Mut treu, sogar als Knecht. Stiegst hinab und stiegst hinauf, sahst so Nacht und Licht: gibt's denn einen Lebenslauf, dem's an nichts gebricht? Als du garnichts mehr gehofft, dunkler ward dein Sein, hüllte heiße Lieb dich oft in Vergessen ein. Und als heiße Liebe dann endete in Leid, schwang dein Herz sich himmelan und dein Blick war weit. Schmerz und Lust, sie alle zwei blühten auf im Licht, machten Duft der Seele frei – mehr bedarf's ja nicht. Wenn dieWelt in Blüten steht und dich ruft der Tod, schick' noch still ein Dankgebet in dein Abendrot!
Für ein Herz, das sich der Dankbarkeit nicht entschlagen kann, ist es das größte Mißgeschick, Menschen verpflichtet zu sein, die es verachten muß.
Abschied an den Leser Wenn du von allem dem, was diese Blätter füllt, Mein Leser, nichts des Dankes wert gefunden: So sei mir wenigstens für das verbunden, Was ich zurück behielt.
Die Dankbarkeit ist ein Gefühl, welches das Herz veredelt und bessert, wohltätig für den, der empfängt, wie für den, welcher gibt.
Ich möchte so gern danken! Irgend jemandem! Mich drückt diese aufgezwungene Undankbarkeit!
Alle aber hassen den, der einer Wohltat nicht eingedenk ist.
Dankbarkeit schulden wir dem, der uns einen Feind vom Halse geschafft hat.
Ein wohltuender Dank ist noch viel seltener als ein wohltuendes Geben.
Dankbarkeit ist eine Schuld, die viele durch Ableugnen zu löschen vermeinen.
Dank ist nicht so wohltuend als das Gefühl: durch stilles, unbemerktes Tun Dank zu verdienen.
Wer dankbar ist, fürchtet das Nehmen.