Dankbarkeit Sprüche – zeit

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Was ist vergeßlicher als Dankbarkeit?

Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas 1787. 3. Akt, 5. Auftritt, König

Beim Ankleiden denke an die Mühe der Weberin, beim Essen an die Not der Bauern.

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Nichts verjährt so schnell wie Wohltaten, für die man Dankbarkeit erwartet.

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Erlittene Übeltaten meißeln wir in Marmor. Empfangene Wohltaten schreiben wir in Sand.

Morus, Die Geschichte König Richards III. (The History of King Richard the Third), um 1513 entstanden, Erstdruck 1543

Man muß wenigsten soviel Zeit aufwenden, Gott für seine Wohltaten zu danken, als man gebraucht hat, ihn darum zu bitten.

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Die Sorge von morgen stiehlt uns den Dank für gestern.

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"Danke" sagen für diesen Augenblick ist die einzige Art, den Schein der Ewigkeit wahrzunehmen.

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Gewöhne dich – da stets der Tod dir dräut – Dankbar zu nehmen, was das Leben beut.

Bodenstedt, Die Lieder des Mirza-Schaffy, 1851. Vermischte Gedichte und Sprüche

Eher schätzt man das Gute Nichts, als bis man es verloren.

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Dank, der Gaben nicht vergüten kann, weist die Schulden auf die Gottheit an.

Haug, Sinngedichte, 1791

Dank altert schnell.

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Ungewitter Horch und sieh! Die Blitze dröhnen Und die dumpfen Täler stöhnen, Die Natur im Fiebertraum Wälzt Gewitter durch den Raum. Wenn mich das Gewirr umschauert, In der Luft der Zufall kauert, Mahnt ein Götterbote mich: "Daß du Mensch bist, freue dich! Sollen all' die Graungewalten Zur Bedeutung sich gestalten, Müssen sie, dir untertan, Deiner Macht sich schmiegen an. Du nur schaffst durch dein Beraten Dieses Wurfspiel um zu Taten, Hauchst in den verworrnen Drang Sprache, Geist und Seelenklang!"

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Wenn einer einen blütenreichen Frühling und einen satten Herbst erlebt, so muß er sich doch eingestehen, daß es schön ist, Mensch zu sein.

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Mir ist jede Stunde wohl gewesen, wo mir wohl sein konnte.

Schelling, C., Briefe. An Meyer, 12. August 1792

Im Dank verschlingt sich alles Sein.

Morgenstern, C., Gedichte. Wir fanden einen Pfad. Aus: Die Fußwaschung

Wie schnell der Dank der Menschen doch verweht Und Undank wird [...]!

Sophokles, Ajax (auch Aias oder Rasender Ajax), ca. 449 v. Chr. Teukros, übersetzt von Wilhelm Jordan 1862

Ich möchte laut über die Mauern hinausrufen: O bitte beachten Sie doch diesen herrlichen Tag! Vergessen Sie nicht, wenn Sie noch so beschäftigt sind, den Kopf zu heben und einen Blick auf diese riesigen, silbernen Wolken zu werfen und auf den stillen blauen Ozean, in dem sie schwimmen. Beachten Sie doch die Luft, die vom leidenschaftlichen Atem der Lindenblüten schwer ist, und den Glanz und die Herrlichkeit, die auf diesem Tag liegen; denn dieser Tag kommt nie, nie wieder!

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Wenn Gott du wolltest Dank für jede Lust erst sagen, Du fändest gar nicht Zeit, noch über Weh zu klagen.

Rückert, Gedichte. Wanderungen. Aus: Angereihte Perlen

Nicht nach dem Umfang seines Vermächtniß' Wird dem Dichter der Nachwelt Dank; – Mehr ist ein Lied in der Menschen Gedächtniß, Als dicke Bände im Bücherschrank.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1891

Und hat der Herbststurm mich verschlagen, War nicht des Lenzes Sonne mein? Und kommt der Frost in rauhen Tagen, Soll ich dem Mai nicht dankbar sein?

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Sei nicht dumm Kurzen Sommer blüht die Blume, Denn das Schöne währt nicht lang, Schwach Gedächtnis bleibt vom Ruhme, Jubel schwindet und Gesang. Blumen welken, Mädchen altern, Folgsam ewigem Gesetz, Jugend bannt man nicht mit Psaltern, Und die Dauer bleibt Geschwätz. Deshalb wollen wir zur Neige Schlürfen jeden Augenblick; Blau der Himmel, grün die Zweige, Sei nicht dumm und preis das Glück!

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