Ehe Sprüche – familie

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Der Mann, den seine Freunde, seine Künste und Wissenschaften verlassen haben, findet noch ein Asyl in seiner Familie und eine Freundin in seiner Frau.

Goltz, Zur Charakteristik und Natur-Geschichte der Frauen, 1859

Mit dem Band, das ihre Herzen binden sollte, haben sie ihren Frieden stranguliert.

Lichtenberg, Sudelbuch F, 1776-1779. [F 561]

Die Frauen besitzen in erstaunlichem Maße das Talent, den Beschuldigungen, die sie gegen ihren Gatten erheben, durch Scheingründe einen Anstrich von Wahrheit zu geben.

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Das erste und festeste Band in der menschlichen Gesellschaft, das auch der Grund zu allen übrigen Verbindungen unseres Geschlechts ist, ist die Verbindung der Ehe, das festeste und innigste Band, das unter Menschen sein kann … Ein solches Band schließt auch die festeste Freundschaft ein, die in der Welt stattfindet.

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Zu zweien leben und nicht zu dreien, ist ein wesentlicher Grundsatz, wenn man den Frieden des Hauses bewahren will.

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Möge es dir nicht beikommen, dein Weib zu mißhandeln, dessen Kraft geringer ist als die deine, sondern möge es in dir einen Beschützer finden.

Schulte (Hg.), Die Gedankenwelt des Orients: Lebensweisheit und Weltanschauung der Dichter und Denker des Nahen und Fernen Ostens, 1916. Palimpsest X.9, Nr. 2114 im Louvre aus der 6. Dynastie

Ehe und Erziehung sind ohne Unterordnung nicht denkbar, ohne Gehorsam des Schwächeren dem Stärkeren, des Unerprobten dem Lebenserfahrenen gegenüber.

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Denn das Band der Ehgenossen Ist ein zart-vertraulich Band.

Herder, Der Cid. Nach spanischen Romanzen, 1803/04 (posthum). 48.

Mann und Weib zusammen machen erst den wirklichen Menschen aus; Mann und Weib zusammen ist die Existenz der Gattung – denn ihre Verbindung ist die Quelle der Vielheit, die Quelle anderer Menschen.

Feuerbach, Das Wesen des Christentums, 1841

Die Frau weiß, daß die Lüge ihre beste Waffe ist. Vor allem, wenn sie als Frau nicht zu ihrem Recht kommt. Sie lügt dann alle an, die ihr den Weg sperren: die Eltern und Geschwister, ihre Freundinnen, die Dienstboten, den Hausportier und vor allem den Mann.

Hagemann, Aphorismen zur Liebesweisheit, 1921

Des Gottesfriedens Heimat ist das Haus.

Augusti, Die christlichen Alterthümer. Ein Lehrbuch für academische Vorlesungen, 1819

Wenn trübe Tage kommen wollen, wenn Fehler an dem einen, an dem andern, an beiden ausbrechen, so denket nicht an Ungesell, daß ihr unglücklich seiet, sondern an den lieben Gott, der alle diese Fehler schon lange gekannt und euch eben deswegen zusammengebracht, damit eins das andere heile, ihm von seinen Fehlern helfe; das ist Zweck und Aufgabe eures Zusammenkommens.

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Eine Frau, die an ihrem Feuerherd viel an ihren Mann und an ihre Kinder sinnet, hat nicht leicht ein unheiliges und ungesegnetes Haus.

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Knoten, die man gar zu fest zuziehen will, reißen. Dasselbe geschieht mit dem Eheband, wenn man es fester ziehen will, als es sein soll.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Wo treu und fest sich Mann und Weib umarmen, Da ist ein Kreis, da ist der Kreis geschlossen, In dem die höchsten Menschenfreuden wohnen.

Hebbel, F., Gedichte. Aus: An Christine Enghaus, 1846

Es ist kein lieblicher, freundlicher und holdseliger Verwandtnis, Gemeinschaft und Gesellschaft denn eine gute Ehe, wenn Eheleute denn eine gute Ehe, wenn Eheleute in Frieden und Einigkeit leben. Wiederum ist auch nichts Bittereres, Schmerzlicheres, denn wenn das Band zerrissen, von einander getrennt und geschieden wird, nach welchem ist der Kinder Tod.

Luther, Tischreden oder Colloquia, 1566

Zur Einheit und Unauflöslichkeit einer Verbindung ist das beliebige Zusammentreten zweier Personen nicht hinreichend; ein Teil musste dem andern unterworfen und wechselseitig einer dem andern irgendworin überlegen sein, um ihn beherrschen oder regieren zu können.

Kant, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, 1798. Zweiter Teil. Anthropologische Charakteristik

Eine törichte Frau bricht die Kraft; aber eine verständnisvolle verdoppelt sie.

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Die der Teufel zusammengefügt, kann keiner trennen, Und die Gott zusammengefügt, halten selten aneinander.

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Der Hausorden Dem Verdienste seine Kronen! Also denket mancher Mann, und er will sich selbst belohnen, und kein anderer denkt daran. Und wie große Potentaten heckt er einen Orden aus zur Belohnung seiner Taten nur für sich und für sein Haus. Und er teilet dann in Klassen diesen Orden seiner Wahl, und er will damit umfassen der Verdienste große Zahl. Ehekreuz, das ist die erste, Hauskreuz muß die zweite sein, und dann kommt die schönst' und hehrste, Totenkreuz noch hinterdrein. Seit die Orden sind geworden jedem Stand ein Liebespfand, nun, so hascht man auch nach Orden in dem Heil'gen Ehestand. Wenn dich drum der Staat nicht ehrt werde gleich ein Ehemann, und dir wird ein Kreuz beschert, daß du denkst zeitlebens dran.

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Doch wir sind Menschen, gefesselte Menschen Und müssen uns tragen mit stummer Geduld, Wir müssen uns tragen und müssen entsagen Und unsere Triebe sind unsere Schuld.

Scharf, Gesammelte Lyrik und Prosa. Mit einer Auswahl aus dem Briefwechsel und einer Rezension von Eduard v. Keyserling, hg. von Walter Hettche, Aisthesis Archiv 16, Aisthesis Verlag 2011. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Aisthesis Verlags. Aus: Lieder eines Menschen (1892)