Ehe Sprüche – freundschaft

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Die Äcker grenzen nachbarlich zusammen, Die Herzen stimmen überein – das stiftet Ein gutes Ehband!

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. Prolog, 1. Auftritt, Thibaut d'Arc

Freundschaft und Ehe. – Der beste Freund wird wahrscheinlich die beste Gattin bekommen, weil die gute Ehe auf dem Talent zur Freundschaft beruht.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Siebentes Hauptstück. Weib und Kind

Nicht die Abwesenheit der Liebe, sondern die Abwesenheit der Freundschaft macht die unglücklichen Ehen.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Ende 1876 – Sommer 1877

Sich oft sehen und plaudern und gegenseitig besuchen, ist eine Freude; zusammen leben ist immer eine Gefahr.

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Wenn die Ehe blüht, verwelken dabei die Freundschaften.

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Aus vier Augen sieht sich die Welt viel heiterer an als aus zweien.

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Im Kampf der Geschlechter gibt es keine Feinde. Mann und Frau sind bis in jede einzelne Zelle unauflöslich miteinander verbunden. Das Band, das sie vereint, ist uralt und so fest, daß wer immer einen Schlag gegen den anderen führt, zugleich sich selbst trifft.

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Ein freundlicher Spaß kann uns Herz und Ohr öffnen.

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Das Interesse hält den Ehestand nicht mehr zusammen, sondern nur Liebe und Freundschaft.

Weitling, Das Evangelium eines armen Sünders, 1845

Das »unbedingte Vertrauen« zeigt sich darin, dass man dem Ehegefährten sein Geheimnis gönnt.

Oeser, Ein Ehzuchtbüchlein, 1913

Menschen, welche ihr Leben miteinander zu teilen gedenken, müssen vor allem die lauterste Wahrhaftigkeit gegeneinander sich zur Pflicht machen. Dann können kleine Äußerlichkeiten wohl für Augenblicke verstimmen, aber der innerste Kern des Bündnisses bleibt davon unberührt.

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Die Frauen fühlen sich den Männern enger verbunden durch die Gunst, die sie ihnen gewähren, die Männer werden durch eben diese Gunstbeweise geheilt.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Von den Frauen

Der Mann, den seine Freunde, seine Künste und Wissenschaften verlassen haben, findet noch ein Asyl in seiner Familie und eine Freundin in seiner Frau.

Goltz, Zur Charakteristik und Natur-Geschichte der Frauen, 1859

London ist voll von Frauen, die an ihre Gatten vertrauend glauben. Man erkennt sie sogleich; sie sehen so unglücklich aus.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Mit dem Band, das ihre Herzen binden sollte, haben sie ihren Frieden stranguliert.

Lichtenberg, Sudelbuch F, 1776-1779. [F 561]

Das erste und festeste Band in der menschlichen Gesellschaft, das auch der Grund zu allen übrigen Verbindungen unseres Geschlechts ist, ist die Verbindung der Ehe, das festeste und innigste Band, das unter Menschen sein kann … Ein solches Band schließt auch die festeste Freundschaft ein, die in der Welt stattfindet.

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Die reelle Freundschaft, das heilige Menschentum, gedeiht nicht auf idealen Höhen, sondern im Tale der Ehe und des Werkeltaglebens, wo die Hütten stehen, der Acker im Schweiße des Angesicht gepflügt wird und der Mensch alle Stunden des Tages an den Austausch von Tugenden und Selbstverleugnungen, von Liebesdiensten und Mitleidenschaften, von Zärtlichkeit und Treue angewiesen ist.

Goltz, Zur Charakteristik und Natur-Geschichte der Frauen, 1859

Ein Bündnis ist fester, wenn die Verbündeten aneinander glauben als voneinander wissen: weshalb unter Verliebten das Bündnis fester vor der ehelichen Verbindung als nach derselben ist.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Oktober – Dezember 1876

Was Gatten innig aneinanderknüpft, es ist ein zartes Band, es heißt Vertrauen!

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Denn das Band der Ehgenossen Ist ein zart-vertraulich Band.

Herder, Der Cid. Nach spanischen Romanzen, 1803/04 (posthum). 48.

Was die wahre Freundschaft und noch mehr das glückliche Band der Ehe so entzückend macht, ist die Erweiterung seines Ichs und zwar über ein Feld hinaus, das sich im einzelnen Menschen durch keine Kunst in der Welt schaffen läßt.

Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 310]