Erziehung Sprüche – eltern

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In den ersten Lebensjahren eines Kindes bringen ihm die Eltern Gehen und Sprechen bei, in den späteren verlangen sie dann, daß es stillsitzt und den Mund hält.

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Deine rechte Hand schlägt das Kind, deine linke aber drückt es ans Herz.

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Zur Erziehung eines Kindes braucht man ein ganzes Dorf.

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Wen seine Mutter nicht lehrt, den lehrt die Welt.

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Wir sollten uns weniger bemühen, den Weg für unsere Kinder vorzubereiten, als unsere Kinder für den Weg.

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Die Erziehung der Frauen ist wichtiger als die der Männer, weil die letztere der Frauen Werk ist.

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Beim eignen Kind sind Eltern blind.

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Ihr Väter, erbittert eure Kinder nicht, damit sie nicht scheu werden.

Neues Testament. Der Brief des Paulus an die Kolosser (#Kol 3,21)

Das Weib erzieht ein Bäumchen um der Blüten willen, der Mann hofft auf Früchte.

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Erziehung ist die Fähigkeit zu verbergen, wieviel man von sich selbst und wie wenig man von anderen hält.

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Zum Erzieher muß man eigentlich geboren sein wie zum Künstler.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Einfluß der Erziehung

Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten. Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde. Denn das wissen wir: Die Erde gehört nicht dem Menschen – der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden wie das Blut, das eine Familie vereint.

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Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.

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Du schiltst dich selbst, wenn du dein Kind schiltst ungezogen; Denn zogest du's zuvor, so wär' es nun gezogen.

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Stets hat die erste, von einer zärtlichen und tugendhaften Mutter geleitete Erziehung auf unsere Zukunft ebenso viel Einfluß wie die trefflichste natürliche Anlage.

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Man erzieht durch das, was man sagt, mehr noch durch das, was man tut, am meisten durch das, was man ist.

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Hier aber habe ich vor mir das schönste Werk, die erlesenste Aufgabe, die nur irgend jemand haben kann. Denn das Eine, das Allergrößte, das ist immer in seiner schwindelnden Höhe wie unmöglich. Nämlich ein Kind zu bilden.

Hille, Die Hassenburg. Roman aus dem Teutoburgerwalde, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 4, hg. von seinen Freunden, 1905 (posthum)

Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts.

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Man leitet die Kinder an zu Furcht oder Gehorsam; Geiz, Stolz oder Furchtsamkeit der Väter schulen sie in Sparsamkeit, Hochmut oder Unterwürfigkeit. Man ermutigt sie, auch noch nachzubeten, was andere sagen: niemand denkt daran, sie originell, kühn und unabhängig zu machen.

Vauvenargues, Nachgelassene Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Vaters Selbstzucht ist für die Kinder die wirksamste Ermahnung.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 208.

Um das Aufziehen von Kindern ist es eine gewagte Sache: gelingt es, so ist es doch ein Tun voll Kampf und Sorge; misslingt es aber, so ist es ein Leid, an das kein anderes heranreicht.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 132.