Erziehung Sprüche – eltern
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Menschen gehen im allgemeinen mit der Erziehung ihrer Hunde sorgsamer um als mit der ihrer Kinder.
Je nach des Sohnes guten oder schlimmen Taten wird des Vaters gedacht.
Jede Person hat zwei Erziehungen: die eine, die sie von anderen erhält, und die andere, die wichtigere, die sie sich selbst gibt.
Man entwöhne die Kinder nicht vom Bitten und Danken, vom Abhängigkeitsgefühl. Auch die Abbitte erspare man nicht, daß dem Kinde ein ungesühnter, ein schwerwiegender Fehl drückend bleibe.
Die Macht der Erziehung ist fast grenzenlos; es gibt keine natürliche Neigung, welche sie nicht stark genug wäre, einzuschränken und, wenn es erforderlich ist, durch Entwöhnung zu zerstören.
Das individuelle Rohmaterial der kindlichen Seele ist bereits durch Vererbung von Eltern und Voreltern qualitativ von vornherein gegeben; die Erziehung hat die schönste Aufgabe, dasselbe durch intellektuelle Belehrung und moralische Erziehung, also durch Anpassung zur reichen Blüte zu entwickeln.
Der elterliche Atem soll nur die Zweige zum Frucht-Stäuben bewegen, aber nicht den Stamm beugen und krümmen.
Alle Eltern müssen die Erziehung und Ausbildung ihrer Söhne und Töchter sich angelegen sein müssen, um so mehr diejenigen, welche an der Spitze der Gesellschaft und des Volkes stehen.
Die sittliche Idee ist einfach und strenge, und so einfach und strenge, wie sie ist, müßt ihr sie in die Brust eurer Kinder senken, wenn sie da einwurzeln und Früchte bringen soll.
Leben belebt Leben, und Kinder erziehen besser zu Erziehern als alle Erzieher.
Dein Kind sei so frei es immer kann. Laß es gehen und hören, finden und fallen, aufstehen und irren.
Ein Sohn wird so, wie man ihn erzieht, ein Esel so, wie man ihn dressiert.
Ein ungebändigtes Pferd wird störrisch, und ein zügelloser Sohn wird ungebärdig.
Verwöhnte Kinder sind die unglücklichsten; sie lernen schon in jungen Jahren die Leiden der Tyrannen kennen.
Eltern erziehen gemeiniglich ihre Kinder nur so, dass sie in die gegenwärtige Welt, sei sie auch verderbt, passen. Sie sollten sie aber besser erziehen, damit ein zukünftiger besserer Zustand dadurch hervorgebracht werde.
Nachlässige Eltern ziehen keine guten Kinder.
Jeder Erzieher, der mit Furcht und Angst arbeitet, taugt nichts.
Wen Vater und Mutter nicht erzogen haben, den werden die Tage und die Nächte erziehen.
Man sollte schlechterdings niemand heiraten lassen, der oder die nicht ein Examen über Erziehung bestanden hat. Das Wissen macht nicht alles, aber etwas, ja viel. Es ist niemand berechtigt, Kinder zu erzeugen, der nichts von Erziehung weiß.
Die Aufgabe wahrer Erziehung beruht nicht nur darauf, die Menschen zu guten Taten zu veranlassen, sondern an ihnen auch seine Freude zu haben; nicht nur rein zu sein, sondern auch die Reinheit zu lieben; nicht nur gerecht zu sein, sondern auch nach der Gerechtigkeit zu dürsten und zu verlangen.
Die Herren der Frauen verlangten mehr als einfachen Gehorsam, und sie wandten die ganze Macht der Erziehung an, um ihren Zweck zu erreichen.