Familie Sprüche – eltern

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Das Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). III. Mensch und Nebenmensch

In vielen Fällen wird die Familie durch das Arbeiten der Frau nicht ganz aufgelöst, sondern auf den Kopf gestellt. Die Frau ernährt die Familie, der Mann sitzt zu Hause, verwahrt die Kinder, kehrt die Stuben und kocht.

Engels, Die Lage der arbeitenden Klasse in England. Nach eigner Anschauung und authentischen Quellen, 1845

Wer sich nur seiner Vorfahren rühmt, bekennt damit, daß er einer Familie angehört, die tot mehr wert ist als lebendig.

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Es ist kein Jakob, der nicht seinen Esau hat.

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Das Familienleben ist die eigentliche Sittenschule.

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Das treue Heim der Familie ist der Boden, auf welchem die junge Menschenblume zur glücklichsten Entfaltung kommt; der frühe Eintritt in die Öffentlichkeit bildet die kränkelnden Treibhausblüten, welche in der heutigen Jugend überreich zu finden sind.

Weiß (Hg.), Tausend und Ein Gedanke. Aphorismen für Geist und Herz, zusammengestellt von Heinrich Weiß, 6. Auflage 1904 (EA: 1880)

Wenn dich Familienbande fest umstricken, So darf dein Geist nicht mehr nach Freiheit blicken: Die Sorg' um Kinder, Kleider, Nahrung, Geld, Zieht dich zurück vom Weg zur Geisterwelt. Den ganzen Tag hab' ich mir vorbedacht, Mit Gott nur umzugehn die ganze Nacht, Allein beim Beten kann ich nicht vergessen: Was werden meine Kinder morgen essen?

Saadi, Rosengarten (Golestan, auch Gulistan), um 1259. Übersetzt von Karl Heinrich Graf, 1846

Ich habs erfahren: Weib und Kind Das höchste Gut auf Erden sind.

Lenau, Faust. Ein Gedicht. Drama, entstanden 1836. Der Jugendfreund. Isenburg

Rastlos ringt der denkende Geist nach dem Ewigen, wer aber Weib und Kind am Herzen hält, der fühlt sich der hohen Gewalt unseres Lebens innig verbunden in seligem Frieden.

Freytag, Die verlorene Handschrift. Roman in fünf Büchern, 1864

Entschuldigung des Persönlichen Warum ich Weib und Kinder nenne So oft in meinen Liedern? Weil ich sie im Gefühl nicht trenne Von meinen eignen Gliedern. Und wie man spricht von seinem Leibe, Von seinem Aug' und Herzen, So sprech' ich auch von Kind und Weibe In Freuden und in Schmerzen.

Rückert, Gedichte. Haus und Jahr. Eigner Herd

Gott spricht zum Menschen: du hast vier Hausgenossen, den Sohn, die Tochter, die Magd; ich habe auch vier Hausgenossen, den Leviten, den Fremdling, die Witwe und die Waise.

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Es ist sicher eine schöne Sache, aus gutem Haus zu sein. Aber das Verdienst gebührt den Vorfahren.

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Ohne unzärtlich gegen die Seinigen zu sein, ist man doch in seinen schönen Jahren etwas mehr sich selbst genug. Aber wenn man eine Weile in der kalten Welt hin und her gelebt hat, dann wird man erst einer so treuen Teilnahme, wie die zwischen Eltern und Kindern und Geschwistern ist, recht bedürftig.

Hölderlin, F., Briefe. An seine Mutter am 18. Juni 1799

An Kindern, Weibern und Familie hängen alle Menschen; sie gehen unter in dem schlammigen Meere der Sorgen, wie alte Waldelefanten im Schlamm.

Deussen/Strauß (Übers.), Vier philosophische Texte des Mahâbhâratam. Sanatsujâta-Parvan, Bhagavadgîtâ, Mokshadharma, Anugîtâ, 1906. Mokshadharma Adhyâya 174

Die gute Familie ist das heilige Gefäß, aus dem die bessere Nachwelt hervorgeht.

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Vater, Mutter und Kind – o glückselige Dreieinheit!

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Die Familie ist die pädagogische Urstiftung.

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Die Familie, welche die Religion preisgibt, hat sich das unausbleibliche Todesurteil geschrieben.

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Das Familienleben kann voll Sorgen und Dornen sein, aber sie tragen Früchte, während alle andern nichts als dürre Dornen sind.

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Aus dem Schoße glücklicher Familien geht die veredelte Generation hervor.

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Vater Spatz "Habt ihr meinen Sohn gehöret?" Ruft entzückt der Vater Spatz, "Nachtigallensang nur störet, Solch ein Lied das ist ein Schatz." Und so preist er wahnbetöret Als Genie den eigenen Fratz – Auf die eigene Sippe schwöret Mancher ganz wie Vater Spatz.

Dechent, Was mich das Leben gelehrt, 1927