Familie Sprüche – eltern

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Herrliche, sittliche Institution, heilige Familie, unantastbare göttliche Stiftung, die Staatsbürger zu Wahrheit und Tugend erziehen soll! Du angeblicher Hort der Tugend, wo unschuldige Kinder zu ihrer ersten Lüge gefoltert werden, wo die Willenskraft durch Despotie zerbröckelt wird, wo engstirniger Egoismus das Selbstgefühl töten.

Strindberg, Der Sohn einer Magd. Entwicklungsgeschichte einer Seele 1849-1871 (Tjänstekvinnans son. En själs utvecklingshistoria), 4 Bde., 1886-1909

Familie, du bist die Heimstatt aller sozialen Laster, die Versorgungseinrichtung aller bequemen Frauen, die Ankerschmiede des Familienversorgers und die Hölle der Kinder.

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Des Vaters Ruhm ist für dich kein rühmliches Eigentum, wenn du vorübergehst ruhmlos und stumm.

Samachschari, Goldene Halsbänder (Atwâq adh-dhabab). 34. Spruch. Übersetzt von Joseph von Hammer, 1835

Die Familie – finden Sie nicht auch? – sorgt im allgemeinen besser für das Glück der Unmündigen als für das der Mündigen.

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Unsre Vorfahren können wir nicht verbessern.

Eliot, Adam Bede, 1859

Geht das Familienleben zurück, so hat der Staat seine besten Stützen verloren.

Aachener Kritische Revue, 1891-94

Wenn unsere Vorfahren Engel waren, so sind wir Menschen; waren sie Menschen, so sind wir Esel.

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Da aber die Freuden, welche auf dem Familienglück und auf frohen Ereignissen unter Blutsverwandten beruhen, auch nach den längsten Leiden die Beteiligten plötzlich immer jung und munter machen, statt sie zu erschöpfen, wie die Aufregungen der weiteren Welt es tun, so verspürte die alte Mutter noch nicht die geringste Müdigkeit und Schlaflust [...].

Keller, Pankraz, der Schmoller (in: Die Leute von Seldwyla), Erstdruck 1856