Freundschaft Sprüche
Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt
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Willst du etwas los sein, leih es einem guten Freund.
In der Freundschaft zählen nicht Alter, weder Rang noch Verwandtschaft und Beziehung. Wer einen Freund sucht, sucht den Charakter.
Ein Freund liebt allezeit, und ein Bruder wird für die Not geboren.
Dasselbe wollen und nicht wollen, das erst ist feste Freundschaft.
Du mögest arm sein an Unglück und reich an Segen, langsam im Zorn und schnell in der Freundschaft.
Möge es immer Arbeit geben für Deine Hände Mögen in Deiner Geldtasche immer eine Münze sein oder zwei Möge die Sonne immer in Dein Fenster scheinen Möge stets ein Regenbogen jedem Regen folgen Möge die Hand eines Freundes immer in Deiner Nähe sein Möge Gott dein Herz mit Fröhlichkeit füllen und Dich froh sein lassen.
Der Postillion (1833) Lieblich war die Maiennacht, Silberwölklein flogen, Ob der holden Frühlingspracht Freudig hingezogen. Schlummernd lagen Wies und Hain, Jeder Pfad verlassen; Niemand als der Mondenschein Wachte auf der Straßen. Leise nur das Lüftchen sprach, Und es zog gelinder Durch das stille Schlafgemach All der Frühlingskinder. Heimlich nur das Bächlein schlich, Denn der Blüten Träume Dufteten gar wonniglich Durch die stillen Räume. Rauher war mein Postillion, Ließ die Geißel knallen, Über Berg und Tal davon Frisch sein Horn erschallen. Und von flinken Rossen vier Scholl der Hufe Schlagen, Die durchs blühende Revier Trabten mit Behagen. Wald und Flur im schnellen Zug Kaum gegrüßt – gemieden; Und vorbei, wie Traumesflug, Schwand der Dörfer Frieden. Mitten in dem Maienglück Lag ein Kirchhof innen, Der den raschen Wanderblick Hielt zu ernstem Sinnen. Hingelehnt an Bergesrand War die bleiche Mauer, Und das Kreuzbild Gottes stand Hoch, in stummer Trauer. Schwager ritt auf seiner Bahn Stiller jetzt und trüber; Und die Rosse hielt er an, Sah zum Kreuz hinüber: »Halten muß hier Roß und Rad, Mags euch nicht gefährden: Drüben liegt mein Kamerad In der kühlen Erden! Ein gar herzlieber Gesell! Herr, 's ist ewig schade! Keiner blies das Horn so hell Wie mein Kamerade! Hier ich immer halten muß, Dem dort unterm Rasen Zum getreuen Brudergruß Sein Leiblied zu blasen!« Und dem Kirchhof sandt er zu Frohe Wandersänge, Daß es in die Grabesruh Seinem Bruder dränge. Und des Hornes heller Ton Klang vom Berge wieder, Ob der tote Postillion Stimmt' in seine Lieder. – Weiter gings durch Feld und Hag Mit verhängtem Zügel; Lang mir noch im Ohre lag Jener Klang vom Hügel.
Wenn man sich von den Bergen entfernt, so erblickt man sie erst recht in ihrer wahren Gestalt; so ist es auch mit den Freunden.
Leute, die sich in ihren Begriffen von der Freundschaft nicht höher schwingen können, als daß sie alle guten Bekannten für Freunde halten, denken, daß nichts gewöhnlicher in der Welt als die Freundschaft sei. Wie betrügen sie sich!
Freunde, die uns in der Not nicht verlassen, sind äußerst selten. Sei Du einer dieser seltenen Freunde!
Jedes zu große Übergewicht von einer Seite, alles, was die Gleichung hebt, stört die Freundschaft.
Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit.
In der Not pflegt die Taubheit epidemisch bei Freunden einzureißen.
Wer Freunde ohne Fehler sucht, bleibt ohne Freund.