Freundschaft Sprüche

Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt

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Um Freund zu sein, genügt nicht Gutherzigkeit. Es gehört dazu Geist, Leidenschaft, Genie.

Peters, Aphorismen, 1931

Viele haben bloß deswegen keine Freunde, weil ihr Herz unfähig ist, die Gefühle der Freundschaft mit gleichen zu erwidern.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Tugenden, die ihn belästigen, verzeiht mancher dem Freunde schwerer, als Mängel, die ihm gelegen kommen.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Die Freundschaft ist die Gabe, sich mit unerschöpflicher Geduld langweilen zu lassen.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Freundschaft kam auf die Erde, als sie den ersten Menschen leiden sah.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Du kannst mit deinem besten Freund wohl dieselbe Sektmarke trinken, aber nicht dasselbe Leid durchleben.

Presber, Der Zirkus mit den hundert Löwen, 1933

Berühmte Männer haben im Tode unendlich viele Freunde gehabt, von denen sie im Leben nichts gewusst haben oder nichts wissen wollten.

Presber, Der Zirkus mit den hundert Löwen, 1933

Misstraue Menschen mit großem Freundeskreis. Denn wirkliche Freundschaft kostet Zeit.

Presber, Der Zirkus mit den hundert Löwen, 1933

Es ist angenehm, mit alten Freunden ins Gespräch zu kommen, wenn man sie trifft, aber enttäuschend herauszufinden, wann die Uhr stehen geblieben ist.

Bowman-Hart, Thoughts and Aphorisms, 1899. Übers. Internet

Wie rettet man sich vor Menschen, deren Verkehr uns unangenehm und schädlich geworden? Man kennt sie nicht mehr.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Die Freundschaft ist wertvoll, die Freunde sind kostspielig.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Es gibt Menschen, die über ihre Freundschaftsdienste doppelte Buchhaltung führen.

Engel, Herr Adam und Frau Eva. Neue Folge, 1924

Durch seine Fehler macht man sich Freunde, durch seine Vorzüge verliert man sie oft.

Engel, Herr Adam und Frau Eva. Dritte Folge, 1928

Die beste Art, seine Freunde zu behalten, ist, sie nicht auf die Probe zu stellen.

Matthewman, Rips and Raps, 1903

Die Freundschaft kann durch die Liebe verdrängt werden, aber nicht umgekehrt; hört diese auf, so tut sie es von selbst.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843

Unter Freunden. – Ich spiegele mich in deiner Seele, und dieses Spiegelbild von mir liebst du – ach, wie ferne sind wir uns doch!

Mohr, Einsichten. Eine Asphorismenfolge [!], 1936

Kurze Rechnung, lange Freundschaft.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846