Freundschaft Sprüche
Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt
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Wir zwei Wir haben oft beim Wein gesessen Und öfter beim Grog. Beim Pfandverleiher lag indessen Der Sonntagsrock. Wir haben die lustigsten Mädelgeschichten Ausgetauscht, An Abenteuer und an Gedichten Uns weidlich berauscht. Wir haben, o je, von unsern Schulden Uns vorgeklagt, Vertranken dabei den letzten Gulden: Nur nicht verzagt! Wir haben uns immer zusammengefunden, Wars Wetter schlecht; Und waren die greulichen Wolken verschwunden, Dann erst recht. Wir sind zwei Kirschen an einem Stengel, Ein Zwiegesang, Ein Kanon, wie er von Bach bis Klengel Noch keinem gelang. Wir sind zwei Schelme. Wenn sie uns fangen, Philistergericht, Wir müssen an einem Galgen hangen, Sonst tun wirs nicht.
Es ist seltsam, wie ein Abenteuer, eine Beschwerlichkeit, die wir um eines Freundes willen übernehmen, plötzlich diesem Freunde einen viel höhern Werth in unsern Augen gibt – wie Gärtnern die Pflanzen am liebsten werden, mit denen sie die meiste Mühe hatten.
Falsche Freunde sind Schwalben, die nur des Sommers da sind, Sonnenuhren, die nur brauchbar sind, solange die Sonne scheint.
Sieh deine Freunde weder zu oft, noch zu selten.
Aus einemguten Bekanntenwird zwar bisweilen einFreund;aber wenn es bei der guten Bekanntschaft bleibt, so unterhalten wir sie bloß deswegen, weil unser guter Bekannte doch einige nützliche und angenehme Eigenschaften hat.
Wie oft sehen wir Personen kommen und wieder abtreten, ohne daß sich begreifen läßt, warum sie kamen, oder warum sie wieder verschwinden?
Keine Beschäftigung ist derart wichtig, dass Freundschaftspflichten vernachlässigt werden dürfen.
Denn eine Ähnlichkeit der Charaktere ist das stärkste Band der Freundschaft.
Freunden sei alles gemeinsam.
Bedeutsam aber ist jene Gemeinschaft, die aus dem gegenseitigen Geben und Nehmen von Wohltaten entsteht.
Ratschläge, Gespräche, Ermunterung, Tröstung, ja zuweilen auch Tadel haben in Freundschaften hohes Ansehen.
Und wirklich ist jene Freundschaft am angenehmsten, die eine Ähnlichkeit des Charakters geknüpft hat.
Die Dinge aber, die nützlich erscheinen – Ehrenpositionen, Reichtum, Vergnügungen und dergleichen Dinge mehr –, dürfen niemals der Freundschaft vorgezogen werden.
Nichts aber erfreut die Seele so wie eine treue und liebevolle Freundschaft.
Wenn nämlich die Einsamkeit und ein Leben ohne Freunde voll von Furcht und Tücke ist, mahnt uns die Vernunft selbst, Freundschaften zu schließen.
Wenn wir wahre Freunde sein wollen, so musst du mich und nicht meinen Besitz lieben.
Ist eine Freundschaft geschlossen, muss man vertrauen; vor dem Freundschaftsschluss dagegen muss man sein Urteil fällen.
Bedenke lange, ob du dir jemanden zum Freund machen darfst.
Der Freundschaft entzieht ihre Größe, wer sie allein für günstige Gelegenheiten schließt.
Welcher Schmerz Kann tiefer uns verwunden, als ein schlechter Freund?
Früher verlangte man nach Freundschaft, heute ist man auf Beute aus.